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Der Kreml beabsichtigt, die ukrainischen Jets zu zerstören, nachdem Polen und die Slowakei Zusagen gemacht haben

Der Kreml hat gedroht, alle von seinen Verbündeten an die Ukraine gelieferten Kampfflugzeuge zu zerstören, nachdem zwei Länder Flugzeuge aus der Sowjetzeit versprochen hatten.

Die Slowakei war am Freitag, einen Tag nach Polen, das zweite Nato-Land, das Kiew einige MiG-29-Flugzeuge zusagte.

Die Flotte der Slowakei wurde letztes Jahr am Boden gehalten und setzt die Jets nicht mehr ein.

Die Ukraine hat westliche Länder um moderne Jets wie die F-16 gebeten, aber aufgrund langer Ausbildungszeiten werden diese nur als langfristige Optionen angesehen.

Es sieht das zusätzliche Flugzeug als Schlüssel zu seiner Verteidigung und möglichen Gegenangriffen, ein Jahr nach der russischen Invasion.

Andere Nato-Staaten erwägen, Flugzeuge aus der Sowjetzeit wie die MiG zu schicken, für die ukrainische Piloten ausgebildet werden.

Doch Kreml-Sprecher Dmitri Peskow verurteilte die Pläne und sagte, das Flugzeug werde den Ausgang von Moskaus „militärischer Spezialoperation“, wie es den Krieg nennt, nicht beeinflussen, sondern nur „zusätzliche Leiden für die Ukraine und das ukrainische Volk bringen“.

„Natürlich wird all diese Ausrüstung während der speziellen Militäroperation zerstört“, fügte er hinzu.

Zu Beginn der großangelegten Invasion Russlands verfügte die Ukraine vermutlich über etwa 120 kampffähige Flugzeuge – hauptsächlich veraltete MiG-29 und Su-27.

Am Freitag twitterte der slowakische Ministerpräsident Eduard Heger, seine Regierung habe die Entsendung der 13 MiG-29 des Landes genehmigt.

Er sagte, „Versprechen müssen eingehalten werden“ und er sei froh, dass andere auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach mehr Waffen reagierten.

Er sagte, die Slowakei werde der Ukraine auch einen Teil ihres Kub-Luftverteidigungssystems schicken.

Polen hat am Donnerstag vier MiG-29 zugesagt, die in den kommenden Tagen verschickt werden sollen, weitere sollen folgen.

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Wie viele der slowakischen Flugzeuge derzeit im Einsatz sind, ist unklar.

Bild: Getty Images

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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