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Stärkere Zusammenarbeit von Innenministerium und Bundeswehrkrankenhaus Ulm im Rettungsdienst

Innenministerium und Bundeswehrkrankenhaus Ulm verstärken Zusammenarbeit im Rettungsdienst

Das Innenministerium und das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm haben angekündigt, ihre Zusammenarbeit im Rettungsdienst zu intensivieren. Diese verstärkte Kooperation unterstreicht die hohe Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit, insbesondere in Bezug auf die medizinische Versorgung und die Notfallrettung in Baden-Württemberg.

Der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl betonte die herausragende medizinische Leistungsfähigkeit des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm und seine wichtige Rolle sowohl bei der Versorgung von Bundeswehrangehörigen als auch von zivilen Patienten in der Region. Die bereits bestehende enge Einbindung des Krankenhauses in die regionale Notfallrettung habe sich bewährt, und die weitere Zusammenarbeit im Rettungsdienst werde die zivil-militärische Zusammenarbeit insgesamt voranbringen.

Die hohe Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit wurde auch bei einem Treffen zwischen Innenminister Thomas Strobl, Professor Dr. Udo X. Kaisers (Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Ulm) und Generalarzt Dr. Johannes Backus (Kommandeur und Leitender Ärztlicher Direktor Bundeswehrkrankenhaus Ulm) betont. Sie einigten sich darauf, dass das Bundeswehrkrankenhaus Ulm künftig neben der Luftrettung auch im Rettungsdienst tätig sein wird.

Die geplante verstärkte Zusammenarbeit des Bundeswehrkrankenhauses Ulm im Rettungsdienst wird auch im Rahmen der Neufassung des Rettungsdienstgesetzes berücksichtigt. Der Entwurf des Gesetzes zur Neufassung sieht vor, dass juristische Personen des öffentlichen Rechts mit der Wahrnehmung von Aufgaben in der Notfallrettung betraut werden können, was auch die Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm einschließt.

Minister Thomas Strobl betonte die enge Partnerschaft des Landes mit der Bundeswehr und betonte die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit, insbesondere in Krisensituationen und bei großen Einsatzlagen.

Die verstärkte Kooperation zwischen dem Innenministerium und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm im Rettungsdienst wird sich voraussichtlich positiv auf die medizinische Versorgung und Notfallrettung in der Region auswirken. Durch die Beteiligung des Krankenhauses im Rettungsdienst können die Einsatzmöglichkeiten erweitert und die Versorgung von Patienten verbessert werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen ziviler und militärischer Gesundheitsversorgung wird auch in Zukunft von großer Bedeutung sein, insbesondere angesichts der steigenden Anforderungen in Krisensituationen und bei Großeinsätzen.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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