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Robert Bosch Stiftung feiert 60-jähriges Bestehen mit Jubiläumsveranstaltung in Stuttgart

Die Robert Bosch Stiftung feiert 2024 ihr 60-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Stuttgart, bei der rund 100 Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anwesend sind. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat die Stiftung insgesamt über 2,3 Milliarden Euro in gemeinnützige Projekte investiert, um eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Im Fokus des Jubiläumsprogramms steht die Betrachtung der vergangenen sechs Jahrzehnte, in denen die Stiftung einen Unterschied gemacht hat. Prominente Gastredner:innen auf der Veranstaltung sind unter anderem Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Jennifer Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, sowie Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Die Meilensteine der Stiftungsgeschichte spiegeln gesellschaftliche Themen der vergangenen Jahrzehnte wider, darunter die Überwindung des Eisernen Vorhangs in Europa, der erste PISA-Schock in Deutschland, die Flüchtlingszuwanderung 2015/2016 und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stiftung engagiert sich in 28 Ländern weltweit, darunter auch in ausgewählten Regionen Subsahara-Afrikas und unterstützt ab sofort die ukrainische Zivilgesellschaft beim Wiederaufbau des Landes mit mindestens 20 Millionen Euro bis 2028.

Ein besonderes Interesse der Stiftung gilt der Stärkung der Gesundheitsversorgung am Standort Stuttgart. In den nächsten fünf Jahren wird die Stiftung über eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau des Bosch Health Campus und seiner Einrichtungen investieren, darunter das Robert Bosch Krankenhaus.

Die Robert Bosch Stiftung geht auf das Vermächtnis des Unternehmers und Stifters Robert Bosch zurück. In seinem Testament formulierte er den Auftrag, sowohl die erfolgreiche Entwicklung seines Unternehmens als auch sein gesellschaftliches Engagement fortzusetzen. Dieses Modell von Unternehmenseigentum und gesellschaftlicher Verantwortung wird von Christof Bosch, dem Enkel von Robert Bosch und Kurator der Stiftung, als visionär bezeichnet.

Siehe auch  Hauk im Kommunaldialog mit dem Ostalbkreis

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Robert Bosch Stiftung:

| Jahr der Gründung | 1964 |
| Investitionen in gemeinnützige Projekte | Über 2,3 Milliarden Euro |
| Länder, in denen die Stiftung aktiv ist | 28, darunter Deutschland, Europa, Naher und Mittlerer Osten, Subsahara-Afrika |
| Unterstützung der ukrainischen Zivilgesellschaft | Mindestens 20 Millionen Euro bis 2028 |
| Investitionen in die Gesundheitsversorgung am Standort Stuttgart | Über eine halbe Milliarde Euro in den nächsten fünf Jahren |

Die Robert Bosch Stiftung arbeitet in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Globale Fragen und setzt sich für eine gerechte und nachhaltige Zukunft ein. Sie ist unabhängig, gemeinnützig und überparteilich. Die Stiftung finanziert sich aus den Dividenden der Robert Bosch GmbH, an der sie rund 94 Prozent der Geschäftsanteile hält. Seit ihrer Gründung hat die Robert Bosch Stiftung rund 2,3 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben.

Weitere Informationen zu den Meilensteinen der Stiftungsgeschichte in den vergangenen sechs Jahrzehnten können auf der Website der Robert Bosch Stiftung eingesehen werden [Link]. Ein Jubiläumsfilm ist ebenfalls verfügbar [Link].



Quelle: Robert Bosch Stiftung GmbH / ots

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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