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Maibaum-Tradition: Wie man die bunt geschmückten Birken ordnungsgemäß erwirbt und transportiert

Von Traditionen bis zum Transport: Alles was Sie über Maibäume wissen müssen.

Am Morgen des 1. Mai zieren junge Birken vor vielen Häusern die Vorgärten. Diese geschmückten Maibäume sind traditionell ein Zeichen der Liebe. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das willkürliche Fällen von Bäumen ohne Genehmigung als Diebstahl und Sachbeschädigung gilt. Die Polizei kontrolliert in dieser Zeit stichprobenartig und kann den ordnungsgemäßen Erwerb durch eine Quittung nachweisen.

Um den Brauch des Maibaumstellens aufrechtzuerhalten, bieten viele Forstämter, Kommunen, Baumärkte und Gartencenter Maibäume zum Verkauf an. In Städten wie Köln gibt es offizielle Verkaufsstellen, die die bunt geschmückten Birken inklusive Zubehör wie buntem wasserfesten Krepppapier und beschrifteten Holzherzen anbieten. Manche Grünbetriebe verkaufen auch Birken, die aufgrund ihres Wuchses entfernt werden müssen, um junge Forstpflanzen zu schützen.

Einige Forstbetriebe bieten zudem die Möglichkeit, Maibäume selbst zu schlagen, wobei die Preise seit dem Vorjahr stabil geblieben sind und meist bei zehn Euro beginnen. In Aachen kann man Maibäume gegen Spenden erwerben, wobei das gesammelte Geld in wohltätige Projekte in verschiedenen Teilen der Welt fließt. Es ist wichtig, beim Transport der Maibäume die Ladungsvorschriften zu beachten, um sicherzustellen, dass der Baum ausreichend gesichert ist, nicht zu weit über das Fahrzeug hinausragt und keine Verkehrszeichen oder Lichter verdeckt.

Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat angekündigt, verstärkt auf Maibaum-Transporte zu achten und Verstöße gegen die Ladungsvorschriften konsequent zu ahnden. Der Brauch des Maibaumstellens ist eine schöne Tradition, die jedoch respektvoll und regelkonform durchgeführt werden sollte, um Streitigkeiten und unerwünschte Konflikte zu vermeiden.

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Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.
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