Die Steuereinnahmen von Baden-Württemberg sinken

Baden-Württemberg robust aus der Krise holen

Der vom Ministerrat beschlossene Haushaltsentwurf 2022 legt eine solide Grundlage, um robust aus der Corona-Krise zu kommen. Das Land wird keine neuen Kredite aufnehmen und Corona-Schulden abbauen. Darüber hinaus sind gezielte Investitionen in Digitalisierung, Innovationen und Klimaschutz geplant.

Des Ministerrat hat den Haushaltsentwurf 2022 in seiner Sitzung am 21. September 2021 beschlossen. Das Land wird trotz einer coronabedingten Unterdeckung von 3,6 Milliarden Euro keine neuen Kredite aufnehmen. Außerdem sieht der Entwurf vor, Kredite von fast einer halben Milliarde Euro zurückzuzahlen und Corona-Schulden abzubauen.

Solides Fundament, um robust aus der Krise zu kommen

„Unser Ziel ist es, robust aus der Krise zu kommen – der Haushalt legt dafür eine solide Grundlage – mit Rückzahlungen, Rücklagen und intelligenten Investitionsprioritäten“, sagte Premierministerin Winfried Kretschmann. „Wir planen, uns auf drei Bereiche zu fokussieren: Wir werden die Folgen der Pandemie gezielt abfedern, wir stärken die Daseinsvorsorge und denken bei wichtigen Zukunftsthemen wie“ Klimaschutz und Digitalisierung im Voraus.”

„Mit dem Budget halten wir, was wir versprochen haben: Die schwarze Null steht, wir stehen für die versprochene enkelfreundliche Politik. Es ist zuverlässig: Versprochen – Einverstanden – Eingelöst. Gleichzeitig gehen wir konsequent die Themen an, die unser Land in Zukunft stark machen werden. Wir stärken Polizei und Justiz und damit Sicherheit in unserem Land. Wir investieren massiv in das schnelle Internet und damit in das digitale Zeitalter. Wir stärken den sozialen Zusammenhalt, indem wir Wohnraum wieder bezahlbar machen. Und wir unterstützen Handel und Handwerk bei der digitalen Transformation, die seit Corona massiv an Fahrt gewonnen hat. Und wir lassen die Land- und Forstwirtschaft nicht allein, sondern stärken sie in ihrer wichtigen Arbeit für unser Land“, so der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl.

„Wir kommen aus einer Pandemie heraus, in der das Land hoch verschuldet ist. Das schränkt den Spielraum ein. So eine Jahrhundertkrise Corona-Pandemie selbst die Stärksten können es nicht innerhalb weniger Monate weglegen“, fügte Finanzminister hinzu Dr. Danyal Bayaz.

Insgesamt sieht der Entwurf einen Mehraufwand von 915 Millionen Euro vor. Davon sind knapp 550 Millionen Euro unvermeidliche Ausgaben, die entweder aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder durch die Beschlüsse zum dritten Nachtragshaushalt 2021 bindend sind. Beispiele hierfür sind der Breitbandausbau, Corona-Hilfen für den Handel oder die Nachholprogramme an Schulen .

Gezielte Investitionen in Digitalisierung, Innovationen und Klimaschutz

„Darüber hinaus werden wir gezielt in Digitalisierung, Innovationen und Klimaschutz investieren, etwa in die Förderung von Start-ups und künstliche Intelligenz, beim Ausbau der Erneuerbare Energien und in nachhaltiger Mobilität speziell für junge Menschen mit der 365-Euro-Jahreskarte“, sagte Ministerin Dr. Bayaz.

Die Landesregierung plant, im kommenden Jahr insgesamt 1.200 Arbeitsplätze zu schaffen, vor allem im nachgeordneten Bereich. Im Fokus stehen der Strafvollzug, der öffentliche Gesundheitsdienst und die Schulen. „Wir stärken gezielt Bereiche, die unsere Gesellschaft widerstandsfähiger gegen zukünftige Krisen machen – in einem effektiven Strafvollzug, einem effizienten Gesundheitswesen und einem starken Schulmanagement“, sagte Ministerpräsident Kretschmann.

Der Entwurf sieht auch die Aktienfonds um eine Milliarde Euro deutlich reduziert. Fast die Hälfte der Mittel (474 ​​Millionen Euro) soll im kommenden Geschäftsjahr zur Schuldentilgung und gut die Hälfte (506 Millionen Euro) als Reserve für Corona-Risiken verwendet werden. „Wir haben immer gesagt, dass ungenutzte Mittel aus den Corona-Notprogrammen entweder zum Schuldenabbau verwendet werden oder in die Haushaltsreserven fließen und genau das tun wir jetzt“, betonte Finanzminister Dr. Bayaz. Der Investmentfonds wurde während der Corona-Pandemie von der Landesregierung eingerichtet, um Unternehmen in Corona-Stress mit Kapital zu unterstützen. Aufgrund der anderen Hilfsprogramme wurde der Fonds nur sehr eingeschränkt verwendet.

Die Eckdaten des Staatshaushalts 2022

Gesamtdeckungsbedarf:

4.543 Millionen Euro

Davon:

Deckungslücke für 20223.628 Millionen Euro
Unvermeidlicher Mehrbedarf (dazu zählen alle Folgeeffekte

aus dem dritten Nachtrag wie “Aufholen nach Corona”,
der Breitbandausbau, die Digitalisierungsprämie,
Corona-Hilfen auch für Hochschulen und Händler
weitere Corona-Programme und Corona-Hilfen)

548 Millionen Euro
Sonstige zusätzliche Anforderungen (einschließlich neuer Stellen für die

Justizvollzugsanstalten und Justiz, für den öffentlichen Gesundheitsdienst
und für Bildung, die Einführung von a
365 Euro ÖPNV-Tickets für Jugendliche, zusätzliche Mittel für die
Sofortprogramm zum Klimaschutz, Förderung von Innovationsleuchttürmen
wie künstliche Intelligenz oder die Wohnungsoffensive des Landes)

367 Millionen Euro
Deckungskapital:
Steuereinnahmen (basierend auf der Steuerschätzung vom Mai)1.151 Millionen Euro
Globales Zusatzeinkommen (aufgrund aktuell positiver Konjunkturprognosen

es ist von zusätzlichen Steuereinnahmen auszugehen)

315 Millionen Euro
Überschuss 20202.827 Millionen Euro

Konsolidierungsbeitrag der Fachbereiche

250 Millionen Euro

Finanzministerium: Haushalt Baden-Württemberg

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