Soziales

Baden-Württemberg investiert 1,3 Millionen Euro in regionale Koordinierungsstellen zur Pflegeberufereform

Das Land Baden-Württemberg fördert erneut die regionalen Koordinierungsstellen zur Umsetzung der Pflegeberufereform mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Diese Koordinierungsstellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Pflegeausbildung und leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Gewinnung von Pflegefachkräften.

Die Förderung wird an alle 34 Stadt- und Landkreise mit Koordinierungsstellen ausgezahlt, wobei jede Stelle bis zu 30.000 Euro erhalten kann. Mit der Verlängerung des Förderprogramms um ein weiteres Jahr wird die wichtige Arbeit der Koordinierungsstellen sichergestellt. Diese Stellen unterstützen Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste bei der aufwändigen Pflegeausbildung.

Nicht nur bei der Unterstützung vorhandener Ausbildungsplätze leisten die Koordinierungsstellen gute Arbeit. Sie helfen auch dabei, in den Landkreisen neue Ausbildungsstellen zu finden und aufzubauen. So soll die Pflegeausbildung entscheidend vorangetrieben werden.

Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha betonte die wichtige Arbeit der Koordinierungsstellen und hob hervor, dass es noch Luft nach oben bei den Ausbildungszahlen gebe. Die Herausforderungen bei der Gewinnung von Pflegefachkräften bleiben hoch, und die Koordinierungsstellen spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen.

Die Koordinierungsstellen haben bisher viel dazu beigetragen, die Pflegeausbildung zu verbessern und Ausbildungsplätze auszubauen. Da die Herausforderungen regional unterschiedlich sind, ist es wichtig, dass die Koordinierungsstellen sich untereinander gut vernetzen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, der Städtetag und der Landkreistag haben bereits zu mehreren Netzwerktreffen eingeladen, bei denen die Vernetzung und Zusammenarbeit der Koordinierungsstellen im Fokus standen. Minister Lucha betonte, dass die gute regionale Verankerung und Vernetzung der Koordinierungsstellen noch stärker genutzt werden könne, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels entgegenzuwirken.

Insgesamt ist die erneute Förderung der regionalen Koordinierungsstellen ein wichtiger Schritt, um die Pflegeausbildung in Baden-Württemberg weiter zu verbessern und dem Pflegefachkräftemangel entgegenzuwirken. Die enge Zusammenarbeit der Stadt- und Landkreise sowie die Unterstützung durch das Land tragen dazu bei, die Qualität und Quantität der Pflegeausbildung im Land zu steigern.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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