Staatliches Forschungsprojekt "KliMEA"

Staat fördert Forschungsprojekt zu leichten Wasserstofftanks

Der Staat fördert das Forschungsprojekt „H2-TowPreg“ zur Herstellung von leichten Wasserstofftanks am Deutschen Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf mit rund 300.000 Euro.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnen finanziert das Forschungsprojekt „H.2-TowPreg “zur Herstellung von leichten Wasserstofftanks auf dem Deutsches Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf mit rund 300.000 euro. „Mit diesem Projekt verbinden wir zwei Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts – Wasserstoff und Leichtbau. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und bauen die starke Position Baden-Württembergs als Lieferant zukünftiger Technologien weiter aus “, sagte Wirtschaftsminister Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Das Projekt zielt darauf ab, die Herstellung und Verarbeitung von vorimprägnierten Fasersträngen (TowPregs) zu erforschen, um das Gewicht von Wasserstofftanks zu reduzieren. „Angesichts des wachsenden Marktes für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien ist es wichtig, dass sich Baden-Württemberg mit innovativen und wettbewerbsfähigen Lösungen und Produkten schnell auf dem Weltmarkt positioniert und ein wichtiges Wertschöpfungspotenzial generiert. Die Speicherung von Wasserstoff wird nicht nur im Verkehrssektor, sondern auch in vielen anderen Bereichen eine wichtige Rolle spielen. Mit dem Projekt wollen wir die baden-württembergischen Zulieferer dabei unterstützen, das große Innovationspotential dieses Themas optimal zu nutzen “, so der Minister weiter.

Wasserstofftanks aus Faserverbundwerkstoffen sind bereits Stand der Technik, aber das hohe Potenzial für Leichtbau kann nur genutzt werden, wenn Material- und Herstellungskosten weiter reduziert und zusätzliche Funktionen in die Komponenten integriert werden. Ziel des Projekts ist es, eine ressourcenschonende, effiziente und wirtschaftlich optimierte Prozesskette für die Herstellung von Wasserstofftanks zu entwickeln und zu validieren. Dies sollte unter anderem durch die bestmögliche Kombination von Kohlenstofffasern, Harzen, Härtern und anderen Additiven für eine hohe Fasermatrixhaftung und die daraus resultierenden hohen gewichtsbezogenen mechanischen Parameter erreicht werden.

Deutsches Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf

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Inspiriert von Landesregierung BW

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