
Das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau des Tausendfüßlers in Köln hat erneut Verzögerungen erfahren. Laut Angaben der Kölner Bezirksregierung muss das zweite Deckblatt in den Planungsunterlagen erneut öffentlich ausgelegt werden. Ein formaler Fehler war der Grund für diese erneute Verzögerung. Dennis Heidel, Sprecher der Aufsichtsbehörde, bestätigte gegenüber dem GA, dass während der ersten Offenlage eine Fristverlängerung notwendig war. Jedoch waren in diesem Zeitraum nicht alle relevanten Unterlagen auf dem UVP-Verbund-Portal einsehbar, was zu rechtlichen Bedenken führen könnte, da solche Verfahren strengen Vorschriften unterliegen.
Dieser erneute Rückschlag wirft zusätzliche Fragen auf hinsichtlich des zeitlichen Rahmens für den Ausbau des Tausendfüßlers. Die Beteiligten müssen nun auf die erneute Offenlage des zweiten Deckblatts warten, bevor das Verfahren weiter fortschreiten kann. Solche Verzögerungen sind nicht nur frustrierend für die Planungsbeteiligten, sondern können auch Auswirkungen auf die Gesamtdauer des Projekts haben.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese neuerlichen Verzögerungen auf den Zeitplan für den Ausbau des Tausendfüßlers auswirken werden. Die Einhaltung aller erforderlichen Formalitäten ist entscheidend, um spätere rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden und einen reibungslosen Fortschritt des Bauprojekts sicherzustellen. Es bleibt zu hoffen, dass die Fehler behoben werden können und das Verfahren bald wieder auf Kurs gebracht wird, um den geplanten Ausbau termingerecht abzuschließen.