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Österreich setzt Rettungsaktion in der Türkei nach „Zusammenstößen“ aus

Das österreichische Bundesheer hat seinen Hilfseinsatz in der Türkei unter Berufung auf Sicherheitsbedenken nach „Zusammenstößen“ ausgesetzt.

Michael Bauer, ein Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums, sagte, die Streitkräfte des Landes operierten in „einer zunehmend schwierigen Sicherheitslage“ und würden ihre Operationen fortsetzen, sobald die Umgebung wieder sicher sei.

Nach den verheerenden Erdbeben Anfang dieser Woche, die bisher über 24.000 Menschen das Leben gekostet haben, wurden Zusammenstöße zwischen nicht identifizierten Gruppen gemeldet.

Berichten zufolge schützen sich österreichische Truppen zusammen mit anderen internationalen Organisationen in einem Basislager.

Rettungsteams brachten am Samstag eine fünfköpfige Familie in Sicherheit, die fünf Tage in ihrem eingestürzten Haus überlebte.





Zuerst retteten sie Mutter und Tochter Havva und Fatmagul Aslan aus den Trümmern in der Stadt Nurdag in der Provinz Gaziantep.

Sie erreichten später den Vater, Hasan Aslan, aber er bestand darauf, dass zuerst seine andere Tochter, Zeynep, und sein Sohn, Saltik Bugra, gerettet wurden.

Als Herr Aslan herausgebracht wurde, sangen Retter; „Gott ist großartig!“

Die dramatische Rettung der Familie nach 129 Stunden unter den Trümmern bedeutet, dass am Samstag bisher neun Menschen gerettet wurden, trotz nachlassender Hoffnungen bei eisigen Temperaturen.

Die Rettungen bringen Freudenschimmer inmitten überwältigender Verwüstung Tage, nachdem das Beben der Stärke 7,8 am Montag Tausende von Gebäuden zum Einsturz gebracht und Millionen obdachlos gemacht hatte.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chef der Weltgesundheitsorganisation, traf am Samstag in der vom Erdbeben betroffenen Stadt Aleppo in Syrien ein.

Bei seiner Ankunft sagte Herr Tedros, er habe „medizinische Notfallversorgung von rund 37 Tonnen“ mitgebracht.

Quelle: The Telegraph

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Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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