
Der heutige Abend hält ein besonderes Himmelsphänomen bereit: Gegen halb neun findet der Vollmond statt. Doch das ist noch nicht alles – gut elf Stunden später wird der Mond seinen erdnächsten Punkt erreichen und damit durch die so genannte Supermond-Phase ziehen. Diese Konstellation sorgt bei einigen Naturliebhabern und Astronomie-Enthusiasten für Aufregung.
Die Bezeichnung „Supermond“ ist allerdings ein wenig irreführend. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um ein astronomisches Phänomen, sondern vielmehr um einen populären Begriff, der in den Medien häufig verwendet wird. Der Supermond beschreibt den Zeitpunkt, an dem der Vollmond in der Nähe des erdnächsten Punktes seiner Bahn steht. Dadurch erscheint der Mond am Himmel etwas größer und heller als üblich.
Für diejenigen, die gerne den Anblick des Supermonds genießen möchten, bietet sich der Abend des Vollmondes an. Bei klarem Himmel lässt sich das Phänomen gut beobachten. Insbesondere für Fotografen ist der Supermond ein beliebtes Motiv. Mit den richtigen Einstellungen an der Kamera lassen sich beeindruckende Aufnahmen des Mondes machen.
Die Sternzeit begleitet bereits seit 25 Jahren Hörerinnen und Hörer auf ihrem Streifzug durch den Kosmos. Dabei werden verschiedenste Themen behandelt, angefangen von aktuellen Forschungsergebnissen über das nächtliche Himmelsgeschehen bis hin zu bedeutenden Persönlichkeiten der Astronomiegeschichte und Jahrestagen aus der Raumfahrt.
Insgesamt ist der Supermond ein faszinierendes Ereignis, das vor allem durch seinen beeindruckenden Anblick am Himmel begeistert. Auch wenn es sich dabei nicht um ein wissenschaftlich geprägtes Phänomen handelt, lohnt es sich dennoch, den Vollmond und seine besondere Nähe zur Erde zu bestaunen. Wer die Gelegenheit nutzt, kann in den Genuss eines außergewöhnlichen Naturerlebnisses kommen.