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BERLIN (AP) – Starke Regenfälle im Südwesten Deutschlands haben Straßen und Keller überflutet, Zugstrecken vorübergehend geschlossen und einige Anwohner in ihren Häusern eingeschlossen, weil sie von Wasser umgeben waren.
Im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg waren Hunderte Feuerwehrleute am späten Sonntag im Einsatz, nachdem Gewitter dazu geführt hatten, dass Bäche über ihre Ufer traten und Straßen überfluteten, berichtete die deutsche Nachrichtenagentur dpa am Montag.
Mehrere Familien in der Stadt Balingen konnten laut dpa ihre Häuser nicht verlassen, weil Hochwasser die Gebäude umspült hatte. Sie mussten in die oberen Stockwerke fliehen, wo sie warteten, bis die Feuerwehr sie mit Leitern rettete.
In Rheinland-Pfalz überschwemmten Starkregen Straßen und verursachten Erdrutsche in der Stadt Daaden-Herdor, wo in der Nacht etwa 250 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz waren, berichtete dpa. Niemand wurde verletzt.
Kleinere Erdrutsche führten auch dazu, dass einige Trümmer auf Straßen und Gleisen landeten, was zu einer vorübergehenden Einstellung des Schienenverkehrs zwischen Daaden und Betzdorf führte.
Im Sommer 2021 starben in Westdeutschland mindestens 134 Menschen, als Starkregen Bäche in reißende Ströme verwandelte, die Häuser, Straßen und Brücken mitrissen.
Quelle: APNews