Rhein-Neckar-Kreis

Führerschein-Hype: Warum 93,7% der Jungen ein eigenes Auto wollen!

Die aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK zeigt, dass trotz steigender Kosten und Klimadebatten bei 93,7 Prozent der jungen Erwachsenen der Führerschein nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste steht – ein Zeichen für den ungebrochenen Wunsch nach Freiheit und Mobilität!

Die Bedeutung des Führerscheins hat für die Jugend in Deutschland nicht nachgelassen. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, beauftragt von den DEVK Versicherungen, zeigt, dass viele junge Erwachsene bis 25 Jahren einen hohen Wert auf die Fahrerlaubnis legen. Bei 1.000 Befragten gaben 28,6 Prozent an, bereits mit 17 Jahren ihren Führerschein gemacht zu haben. Dies spricht für den anhaltenden Wunsch nach Freiheit und Mobilität, den das eigene Auto verspricht.

In Zeiten steigender Kosten und einem wachsenden Bewusstsein für umweltfreundliche Transportmittel könnte man annehmen, dass weniger junge Leute den Führerschein anstreben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Seit 2012 beobachten statistische Erhebungen einen konstanten Rückgang junger Fahrer, wobei derzeit nur 41 Prozent der 17- bis 20-Jährigen über eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B verfügen. Diese sogenannte „Plastikkarte“ ist für viele Youngsters jedoch ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit.

Aktuelle Trends unter jungen Fahrern

Eine mögliche Erklärung für den Rückgang ist der hohe Aufwand, der mit dem Erwerb eines Führerscheins verbunden ist. Die Kosten für die Fahrausbildung schwanken je nach Region und Anbieter zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Trotz dieser Hürde bleibt der Führerschein auf der Wunschliste der Jugendlichen ganz oben. So gaben 16,6 Prozent der Befragten an, derzeit eine Fahrschule zu besuchen, während 15,1 Prozent planen, in den kommenden Jahren den Führerschein zu erwerben. Nur 3,3 Prozent der Befragten haben kein Interesse, die Prüfung abzulegen.

Der Ländervergleich zeigt, dass im ländlichen Raum 35,4 Prozent der Befragten bereits mit 17 Jahren ihren Führerschein erlangt haben. Im städtischen Raum sind es dagegen nur 28,6 Prozent. Ein interessanter Trend ist, dass mehr als 93,7 Prozent der jungen Verkehrsteilnehmer den Wunsch äußern, ein eigenes Auto zu besitzen. Fast 72 Prozent werten diesen Besitz sogar als sehr wichtig.

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Kfz-Versicherung als nächste Herausforderung

Mit dem ersten eigenen Auto ist jedoch eine Kfz-Versicherung unumgänglich. Hierbei achten 72,1 Prozent der jungen Fahrer deutlich auf den Preis der Policen. Kundenservice spielt mit 52,6 Prozent ebenfalls eine wesentliche Rolle. Frauen legen mehr Wert auf einen sympathischen Eindruck des Versicherungsanbieters als Männer, wobei 30,9 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer diesen Punkt als wichtig erachten. Auf Geschäftsstellen in der Nähe sowie Online-Services legen jeweils rund 20 Prozent Wert.

Um das Budget zu entlasten, bietet die DEVK spezielle Rabatte an, insbesondere für die Begleitung beim Fahren mit 17. Statistiken belegen, dass junge Fahrer weniger Unfälle haben, wenn sie in der Begleitung von erfahrenen, registrierten Erwachsenen sind. Auch wenn man den Führerschein erst später macht, gibt es Einsparpotenziale beim Abschluss einer Kfz-Versicherung. Die DEVK stuft Fahranfänger in die Schadenfreiheitsklasse SF ½ ein, wenn das Auto der Eltern bereits bei derselben Versicherung versichert ist.

Ein besonders attraktives Angebot ist der „Junge-Leute-Vorteil“, der Einsparungen von bis zu 40 Prozent ermöglicht, vorausgesetzt, dass in der Familie mehrere Verträge in verschiedenen Sparten bestehen, wie beispielsweise Hausrat- oder Rechtsschutzversicherungen. Dies schaffen viele Familien, wodurch der Eintritt in die Welt des Autofahrens erleichtert wird.

Zusammenfassend zeigt die Umfrage, dass der Führerschein für viele junge Deutsche nach wie vor eine entscheidende Rolle spielt. Während die Herausforderungen in Bezug auf Kosten und Umweltschutz bestehen bleiben, bleibt der Traum vom eigenen Automobil und der damit verbundenen Unabhängigkeit lebendig. Ein tiefgehender Bericht und detaillierte Informationen zu diesen Themen finden Sie in den entsprechenden Artikeln auf www.metropoljournal.com.

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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