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Britischer Sanitäter namens Jonathan Shenkin aus Glasgow in der Ukraine getötet

Ein Brite, der während seiner Arbeit als Sanitäter in der Ukraine getötet wurde, heißt Jonathan Shenkin, 45, aus Glasgow.

In einer in den sozialen Medien veröffentlichten Ehrung sagte seine Familie, er sei im Dezember gestorben, nachdem er in die ukrainische Armee eingetreten war.

Er „starb als Held in einem Akt der Tapferkeit als Sanitäter“, hieß es.

„Als er in die Streitkräfte der Ukraine eintrat, brachte er das ultimative Opfer, um Werte zu verteidigen, an die wir alle glauben“, fügten sie hinzu.

„Er wird von seinem Sohn und seiner Tochter überlebt, denen er ergeben war.“

Er ist der achte Brite, von dem bekannt ist, dass er seit Beginn des Krieges im vergangenen Februar in der Ukraine gestorben ist.

Das Auswärtige Amt sagte, es unterstütze die Familie des Mannes.

Shenkin ist in Glasgow geboren und aufgewachsen und hatte in London und Malta gelebt, bevor er der israelischen Armee beitrat, so eine Aussage seines Bruders Daniel Shenkin.

Daniel sagte, sein Bruder sei 2009 an der Rettung eines amerikanischen Staatsbürgers beteiligt gewesen, der im Westjordanland als Geisel gehalten worden sei, und habe sein eigenes Sicherheitsunternehmen.

„Dazu gehörten unter anderem zwei Irak-Touren, UN-Militärverträge in Afghanistan, ein Militärsanitäter in Oman, strenger Schutz in Somalia, Sicherheitsdetail in Angola“, fügte er hinzu.

Im Januar wurden die britischen Staatsangehörigen Andrew Bagshaw und Christopher Parry in der Ostukraine bei dem Versuch einer „humanitären Evakuierung“ getötet.

Simon Lingard wurde im vergangenen November in der Ukraine getötet, während im Juni der ehemalige britische Soldat Jordan Gatley in der Stadt Sewerodonezk in der Ostukraine erschossen wurde.

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Scott Sibley aus Lincolnshire starb im April in der Südukraine, nachdem eine Drohne Mörser auf sein Regiment abgeworfen hatte.

Craig Mackintosh aus Norfolk wurde im August getötet, als er sich freiwillig als Sanitäter in der Ukraine meldete.

Paul Urey, ein britischer Entwicklungshelfer, starb im vergangenen Juli, als er von von Russland unterstützten Separatisten festgenommen wurde.

Quelle: The Telegraph

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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