
Der SSV Ulm 1846 Fußball hat mit einem 2:0-Sieg gegen Viktoria Köln den Aufstieg in die Zweite Bundesliga realisiert. Dieser Erfolg wurde am 31. Dezember 2024 im ausverkauften Donaustadion, das fast 17.000 Fans beherbergte, gefeiert. Die Mannschaft konnte in der gesamten Rückrunde kein Spiel verlieren, was die Grundlage für den Aufstieg und den Meistertitel in der Dritten Liga bildete. Nach dem Schlusspfiff stürmten die euphorisierten Fans den Platz, um gemeinsam mit der Mannschaft zu feiern, und sicherten sich Erinnerungsstücke wie Eckfahnen und Teile der Tornetze.
Der SSV-Vorsitzende Thomas Oelmayer und Anton Gugelfuss verfolgten aus den Tribünen das Geschehen. Kapitän Jo Reichert stimmte Fanhymnen an, während Leo Scienza tanzte und Max Brandt das Spiel als „das geilste Jahr meines Lebens“ bezeichnete. Trainer Thomas Wörle lobte die Mannschaft für ihre „unfassbare Leistung“ und betonte, dass der Klassenerhalt als primäres Ziel galt, nicht der Meistertitel.
Emotionen und Reaktionen
Die Freude über den Aufstieg ist überwältigend. Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher bezeichnete den Erfolg als das „Wunder von Ulm“. Kapitän Johannes Reichert drückte die unbeschreiblichen Emotionen und den historischen Charakter dieses Erfolgs aus. Wörle hob die Stabilität und Konstanz der Mannschaft während der Saison hervor. Der Spieler Romario Rösch äußerte, dass er den Erfolg kaum fassen kann und zusätzliche Zeit benötigen wird, um ihn zu verarbeiten. Geschäftsführer Markus Thiele betonte die hervorragende Vorbereitung und laute Unterstützung der Fans.
Oberbürgermeister Ansbacher gratulierte dem Team und kündigte an, dass die Stadt die notwendigen Vorbereitungen für das Donaustadion treffen wird, um es für die kommende Saison in der Zweiten Bundesliga anzupassen, wie Schwäbische.de berichtete.
Dieser historische Moment für den SSV Ulm 1846 wird als einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte in Erinnerung bleiben, unterstützt von der starken Rückendeckung der treuen Anhänger, wie Ulm-News.de festhält.