
Verpuffung in Kitzinger Gießerei – Fünf Menschen im Krankenhaus
In den frühen Morgenstunden des Montags kam es zu einem Zwischenfall in einer Gießerei in Kitzingen. Nach einer Verpuffung mussten fünf Menschen im Krankenhaus behandelt werden.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hochofen der Firma Franken Guss. Durch die Verpuffung wurden Funken in der Halle freigesetzt, die ein Deckennetz in Brand steckten. Insgesamt zehn Angestellte der Gießerei wurden dabei verletzt. Einige konnten vor Ort behandelt werden, jedoch mussten fünf Personen mit leichten Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr war schnell vor Ort, um den Brand zu löschen und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Mitarbeiter der Gießerei wurden evakuiert, während die Feuerwehrleute den Brand bekämpften.
Die Verpuffung und der anschließende Brand führten zu keinem größeren Sachschaden, jedoch wurden Teile der Halle vorübergehend unbenutzbar. Nach ersten Erkenntnissen könnte die Verpuffung auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein, dies muss jedoch noch genauer untersucht werden.
Der Geschäftsführer von Franken Guss, Thomas Müller, äußerte sich zu dem Vorfall: „Wir bedauern den Zwischenfall sehr und sind erleichtert, dass die Verletzungen vergleichsweise gering sind. Die Sicherheit unserer Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität, daher werden wir die Ursache genau untersuchen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.“
Die Gießerei wird vorerst geschlossen bleiben, bis die genaue Ursache des Vorfalls geklärt ist und die Sicherheitsbestimmungen überprüft werden können. Die Mitarbeiter werden in dieser Zeit freigestellt.
Die örtlichen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen und werden gemeinsam mit Experten den Vorfall untersuchen. Es wird erwartet, dass der genaue Hergang und die Ursache in den kommenden Tagen ermittelt werden können.