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Baustart des SuedLink-Projekts in Baden-Württemberg: Energiewende voranbringen!

Mit dem offiziellen Baustart für den SuedLink in Baden-Württemberg hat die Übertragungsnetzbetreiberin TransnetBW am 27. September 2024 in Tauberbischofsheim ein zentrales Projekt der Energiewende initiiert. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Geschäftsführender Dr. Werner Götz betonten die Bedeutung dieser Hochspannungs-Gleichstromübertragungsleitung für die zukünftige Energieversorgung und die Unabhängigkeit des Landes. Die 525-Kilovolt-Erdkabelverbindung soll windreiche Regionen im Norden mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden und langfristig eine nachhaltige Energieinfrastruktur schaffen.

Die Energiewende ist besonders für Baden-Württemberg von Bedeutung, da das Land einen hohen Anteil an industrieller Produktion hat, die auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen ist. Historisch gesehen hat der Südwesten Deutschlands eine starke Tradition in der Nutzung erneuerbarer Energien, die jedoch oft durch die Geographie bedingt wurde. Umso wichtiger ist das Vorhaben des SuedLink, das zukunftsweisende Möglichkeiten für eine intelligente und ressourcenschonende Energieverteilung eröffnet.

Die geplanten Bauarbeiten des SuedLink-Abschnitts zwischen Großrinderfeld und Bad Friedrichshall erstrecken sich hier über etwa 80 Kilometer. Diese Arbeiten, die sowohl in offenen als auch geschlossenen Bauweisen durchgeführt werden, müssen verschiedene Herausforderungen wie Straßen und Gewässer überwinden. Laut den Verantwortlichen sollen die ersten Arbeiten bereits im kommenden Jahr abgeschlossen und erste Kabelverlegungen in die Leerrohre eingezogen werden.

Ein solcher Schritt in Richtung Energiewende hat auch wirtschaftliche Auswirkungen. Es kann zu einer Schaffung von Arbeitsplätzen im Bau- und Ingenieursektor führen, insbesondere in der Region Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis, wo die Bauarbeiten im ersten Abschnitt beginnen. Auch der Umwelt- und Naturschutz spielt hier eine große Rolle, da die Unternehmen versuchen müssen, die baulichen Eingriffe in die Natur auf ein Minimum zu beschränken.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Baden-Württemberg bereits in den 1990er Jahren Pionierarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien geleistet hat. Der Ausbau von Wind- und Solarenergie ist mit der Gründung der Ökostromgesellschaften und der Einführung von Einspeisevergütungen stark angestiegen. Der Ausbau des SuedLink ist daher ein folgerichtiger Schritt in der fortlaufenden Geschichte der Energiewende im Land.

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Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die relevanten Details zum Projekt SuedLink:

Aspekt Details
Gesamtlänge des Projekts ca. 700 Kilometer
Geplante Fertigstellung Ende 2028
Verbindungsregionen Norddeutschland mit Bayern und Baden-Württemberg
Spannungsniveau 525 Kilovolt
Verantwortliche Unternehmen TransnetBW (Südabschnitt) und TenneT (Nordabschnitt)
Umgesetzte Technologie Hochspannungs-Gleichstromübertragung

Die Energiewende steht für einen tiefgreifenden Wandel in der deutschen Energiepolitik und hat für die Region Stuttgart sowie für ganz Baden-Württemberg weitreichende gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Implikationen. Der SuedLink stellt hierbei eine zentrale Achse dar, die nicht nur technische, sondern auch soziale und umweltpolitische Herausforderungen zu bewältigen hat.



Quelle: TransnetBW GmbH / ots

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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