Drogensünder in Ulm: Polizei kontrolliert über 150 Fahrer auf B30!

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Am 20.06.2025 kontrollierte die Polizei in Mühlhausen Fahrzeugführer auf Drogen- und Alkoholeinfluss an der B30.

Am 20.06.2025 kontrollierte die Polizei in Mühlhausen Fahrzeugführer auf Drogen- und Alkoholeinfluss an der B30.
Am 20.06.2025 kontrollierte die Polizei in Mühlhausen Fahrzeugführer auf Drogen- und Alkoholeinfluss an der B30.

Drogensünder in Ulm: Polizei kontrolliert über 150 Fahrer auf B30!

Am 20. Juni 2025 führte die Polizei im Raum Ulm umfangreiche Verkehrskontrollen durch. In der Zeit zwischen 14 und 20 Uhr überwachten rund 30 Beamte des Polizeipräsidiums Ulm zusammen mit zwei Polizeihunden den Verkehr auf dem Parkplatz an der B30 bei Baltringen. Diese Maßnahme hatte das Hauptaugenmerk auf Fahrer, die möglicherweise unter Drogeneinfluss standen.

Bei den Kontrollen wurden insgesamt 128 Fahrzeuge und 157 Personen überprüft. Das Ergebnis war alarmierend: Bei elf Fahrern bestand der Verdacht auf Drogenbeeinflussung, sodass sie Blutproben abgeben mussten. Diese Probenentnahmen fanden direkt an der Kontrollstelle durch eine Ärztin statt. Die Betroffenen müssen nun mit Anzeigen rechnen, da Drogen- und Alkoholkonsum im Straßenverkehr nicht nur gegen das Gesetz verstößt, sondern auch die Verkehrssicherheit erheblich gefährdet.

Alkoholverstöße und weitere Auffälligkeiten

Neben den Drogenverdachtsfällen stellten die Beamten auch zwei Fahrer fest, die zu viel Alkohol konsumiert hatten und ihre Fahrzeuge stehen lassen mussten. Ein weiterer Fahrer war sogar ohne Führerschein unterwegs, was ebenfalls zum Ende seiner Fahrt führte. Ein besonderes Augenmerk galt auch den Gurt- und Handyverstößen, die ebenfalls beanstandet wurden. Bei der Kontrolle gewerblicher Verkehrsteilnehmer wurde festgestellt, dass ein Fahrer seine Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatte, und in einem weiteren Fall wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen Lenk- und Ruhezeiten ausgesprochen.

Wie bussgeldkatalog.org berichtet, können polizeiliche Verkehrskontrollen sowohl Drogentests als auch Alkoholtests anordnen, sofern ein begründeter Verdacht besteht. Dafür kommen verschiedene Testmethoden zum Einsatz, darunter Urin-, Speichel-, Schweiß- und Bluttests. Die Bluttests sind in der Regel die einzige Methode, die vor Gericht als Beweismittel anerkannt wird. Bei positiven Tests drohen den Fahrern nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg und Fahrverbote.

Die Polizei hat zudem ergeben, dass Passivrauchen sogar zu positiven Drogentests führen kann, da die Cut-Off-Werte sehr niedrig sind. Daher ist es nicht nur die aktive Einnahme von Drogen, die zu Problemen führen kann. Ein positives Testergebnis kann schwerwiegende Konsequenzen haben, einschließlich der Notwendigkeit, eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) durchzuführen, um die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen.

Fazit und Ausblick

Die heute durchgeführten Kontrollen verdeutlichen die fortwährende Notwendigkeit, im Straßenverkehr rigoros gegen Drogen- und Alkoholkonsum vorzugehen. Die Polizei plant daher, diese Maßnahmen fortzusetzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Ergebnisse zeigen, dass es nach wie vor viele Fahrer gibt, die sich und andere durch Drogen- und Alkoholkonsum in Gefahr bringen.

Die Entwicklungen dieses Tages bestätigen einmal mehr die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen und strenger Kontrollen im Straßenverkehr.