Die HSG Owen-Lenningen hat sich am vergangenen Spieltag in der Handball-Landesliga mit einem überzeugenden Auswärtssieg gegen den EK Bernhausen zurückgemeldet. Das Team setzte sich mit 30:25 (16:10) durch und feierte damit seinen zweiten Auswärtserfolg der Saison. Mit diesem Sieg kletterte die HSG auf den siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft hatte sich zum Ziel gesetzt, an die Leistung der vorherigen Heimspielniederlage gegen Neuhausen (27:31) anzuknüpfen.
Das Spiel begann vielversprechend für die HSG, die schnell mit 4:0 in Führung ging. Dieser Start zwang den Spielertrainer aus Bernhausen zur ersten Auszeit. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit führte die HSG bereits mit 9:3 und konnte ihren Vorsprung auf 14:5 nach 20 Minuten ausbauen. Die Kombination aus einer starken Defensive und der herausragenden Leistung von Torhüter Johannes Bächtle war entscheidend für den Erfolg. Trotz einer kurzen Aufholjagd schaffte es Bernhausen bis zur Halbzeit nur, den Rückstand auf 10:16 zu verkürzen.
Starker Teamgeist und strategische Maßnahmen
In der zweiten Halbzeit eröffnete Clemens Wandel das Scoring für Bernhausen, doch Matthias Köbel stellte schnell den alten Abstand wieder her. Die HSG verwaltete ihren Vorsprung souverän und blieb defensiv stabil. Luca Bächle erzielte in der 53. Minute das wichtige 28:20, welches die Vorentscheidung bedeutet. David Blumauer setzte den finalen Akzent, indem er den letzten Treffer der HSG zum 30:25 erzielte, bevor Wandel für Bernhausen den Endstand markierte.
Die individuellen Leistungen der HSG-Spieler waren entscheidend für den Sieg. Bächle steuerte 11 Tore bei, gefolgt von Kiedaisch mit 6 und Köbel mit 3 Toren. Die HSG wird am kommenden Samstag auf den drittplatzierten TSV Zizishausen treffen, ein weiteres wichtiges Spiel für die Mannschaft.
Herausforderungen im Auswärts-Spielbetrieb
Die Statistik zeigt, dass aufgrund technischer Fehler und schlechter Chancenverwertung die HSG stark unter Druck leidet, während die Heimmannschaften ihre Leistungen oft stabiler abrufen. Ein Lokalderby gegen den TSV Weilheim steht als nächstes an, was dem Team erneut eine Gelegenheit zur Rehabilitation bietet.
Verletzungsprävention im Handballsport
Neben den sportlichen Aspekten ist auch die Verletzungsprävention im Handball ein wichtiges Thema. Erhebungen zeigen, dass in der ersten und zweiten Liga durchschnittlich 4,9 beziehungsweise 3,9 Verletzungen pro 1000 Stunden auftreten. Häufigste Verletzungen betreffen die unteren Extremitäten sowie Schultern und Hände. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, setzen viele Vereine auf neuromuskuläre Präventionsprogramme, die strukturierte Warm-up-Übungen und spezifisches Training zur Stärkung der Beinachsen und Schultern beinhalten.
Darüber hinaus sollten Sportler auf geeignete Schutzausrüstung wie Hallenschuhe mit gutem Grip und gegebenenfalls Knie- oder Ellenbogenschoner achten. Die Sicherheit der Trainings- und Spielstätten ist ebenso unerlässlich. Regelmäßige Überprüfungen der Halle auf Bodenverhältnisse sowie die normgerechte Ausführung der Handballtore tragen entscheidend zur Unfallverhütung bei. Wie wichtig Gewaltprävention im Amateurhandball ist, zeigen Kampagnen wie „Fair Play am Spielfeldrand“, die auf ein rücksichtsvoller Verhalten hinweisen.
Die Kombination aus strategischem Spiel, starker Teamleistung und einem bewussten Umgang mit Verletzungsrisiken bleibt für die HSG Owen-Lenningen entscheidend, um in der aktuellen Saison erfolgreich abzuschneiden.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Artikel von Teckbote, Mein Stuttgart und Sicherheit.sport.