Die HSG Owen-Lenningen musste sich am letzten Spieltag in der Handball-Landesliga dem TSV Heiningen mit 23:28 geschlagen geben. Die Partie fand in der eigenen Halle statt, doch trotz eines starken Starts scheiterte das Team erneut daran, den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren. Tobias Baumann brachte die HSG in der achten Minute mit 6:3 in Führung, doch ein 4:0-Lauf der Heininger brachte das Spiel zurück in die Balance. Besonders dort, wo die HSG an freien Würfen scheiterte, inklusive dreier vergeigter Siebenmeter, wurde die Nervosität offensichtlich.

Bis zur Halbzeit geriet die HSG, die als leicht favorisiert in die Partie ging, zunehmend aus dem Tritt und musste mit einem Rückstand von 11:17 in die Kabine gehen. In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft um Bächle, Kiedaisch und Raichle zwar eine starke Phase und verkürzte auf 15:17, doch konnten sie die Aufholjagd nicht bis zum Schluss aufrechterhalten, da technische Fehler und Zeitstrafen das Spieltempo erheblich beeinträchtigten. Der TSV Heiningen verwaltete seinen Vorsprung souverän.

Spiele und Statistiken

Die HSG bleibt damit weiterhin ohne Punktgewinn in fremder Halle und rutscht auf Platz acht in der Tabelle. Eine neue Möglichkeit zur Verbesserung der Bilanz steht bereits am nächsten Wochenende im Lokalderby gegen den TSV Weilheim an. Die Spielstatistik verzeichnete auf Seiten der HSG Owen-Lenningen:

Spieler Tore
Bächle 9/3
Kiedaisch 4
Baumann 2
Köbel 2
Lubkowitz 2
M. Raichle 2
Renz 2

Für den TSV Heiningen erzielten Welz (10/4), Fattler (7) und Walter (3) die meisten Tore.

Hintergrund zur Verletzungsprävention im Handball

In Anbetracht der ständigen Herausforderungen im Handballsport, insbesondere in Bezug auf Verletzungsrisiken, ist es wichtig, sich mit den aktuellen Studien zur Verletzungsinzidenz auseinandersetzen. Eine Analyse von Verletzungsdaten zeigt, dass in der ersten Liga durchschnittlich 4,9 Verletzungen pro 1000 Stunden auftreten, während in der zweiten Liga die Inzidenz bei 3,9 Verletzungen liegt. Diese Daten sind besonders relevant für Trainer und Mannschaftsverantwortliche, die effektive Strategien zur Unfallvermeidung anstreben müssen. Dazu zählen insbesondere die häufigsten Verletzungen, die meist die unteren Extremitäten sowie Schultern und Hände betreffen.

Die Ergebnisse aus der entsprechenden Untersuchung, die eine große Datenbasis aus den Saisons von 2010 bis 2013 umfasste, sind wichtig für die Entwicklung präventiver Maßnahmen, um die Spieler zu schützen. Alle Mannschaften aus erster und zweiter Liga sind inzwischen verpflichtet, eine Unfallversicherung abzuschließen. Ziel ist es, das Verletzungsrisiko zu minimieren und die Anzahl der Spiele sowie die Reisebelastung zu reduzieren, um die Gesundheit der Athleten zu schützen.