Die SpVgg Holzgerlingen hat am vergangenen Wochenende in der Volleyball-Verbandsliga eine herbe Niederlage erlitten. Gegen den SV Eglofs musste die Mannschaft um Trainer Rainer Krisch eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Die Spielerinnen hatten Schwierigkeiten, sich an die ungewohnten Gegebenheiten in der kleinen Halle mit niedriger Decke und der langen Anfahrt zu gewöhnen, was sich nachteilig auf ihre Leistung auswirkte, wie Stuttgarter Nachrichten berichtet.

Im ersten Satz startete Holzgerlingen katastrophal und lag schnell mit 6:18 zurück. Dennoch zeigten sie Kampfgeist und verkürzten auf 21:25. Der zweite Satz gestaltete sich offener, endete jedoch ebenfalls mit 21:25 zugunsten der Gegner. Im dritten Satz brach der Widerstand des Teams schließlich, und man verlor klar mit 18:25. Trainer Krisch äußerte sich nach der Partie und betonte, dass die Spielerinnen aus dieser Niederlage lernen müssen, um besser mit besonderen Situationen umzugehen.

Hohe Ziele und Nachwuchsarbeit

Trotz der Niederlage blicken die Holzgerlingerinnen optimistisch auf die kommenden Spiele. Kapitänin Joline Glaßmann zeigte sich ehrgeizig und hofft, beim nächsten Heimspieltag gegen den VC Baustetten und FV Tübinger Modell II besser abzuschneiden. Die Begegnungen finden am Sonntag um 14 Uhr und 16 Uhr statt.

Die Frauenteam der SpVgg Holzgerlingen setzt stark auf den eigenen Nachwuchs. Mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren zeugen die Spielerinnen von frischem Talent, wobei die älteste Spielerin, Michelle Graf, 24 Jahre alt ist und die jüngste Spielerin erst 14 Jahre zählt. In der aktuellen Saison hat das Team sogar eine Nationalspielerin im Kader, was die Ambitionen und das Potenzial der Mannschaft unterstreicht, wie Krzbb berichtet.

Die Herausforderung, sich an den Druck und die Spielbedingungen in der Verbandsliga zu gewöhnen, dürfte weiterhin Bestand haben. Doch mit dem richtigen Fokus und harter Arbeit wird die SpVgg Holzgerlingen sicher in der Lage sein, ihre Ziele zu erreichen und erfolgreich zu spielen.