Am heutigen Morgen, de 27. Januar 2026, führte ein plötzlicher Wintereinbruch in der Region Heilbronn und Umgebung zu erheblichen Verkehrsproblemen. Glätte aufgrund von Schnee und gefrierender Nässe sorgte für eine Welle von Unfällen im Berufsverkehr. Besonders betroffen war die B39, wo auf der Paul-Göbel-Brücke mindestens drei Unfälle innerhalb kurzer Zeit registriert werden mussten. Die Polizei beschrieb die Fahrbahn als „spiegelglatt“ und warnte vor weiteren Gefahrensituationen auf den Straßen.

Zusätzlich zu den Unfällen auf der Paul-Göbel-Brücke wurden auch in anderen Straßen Heilbrons, wie der Salzstraße und Zabergäustraße, zahlreiche glättebedingte Unfälle gemeldet. In Leingarten kam es zu einem Auffahrunfall in der Stuttgarter Straße, der auf verlängerten Bremsweg zurückzuführen war. Ein weiteres besorgniserregendes Ereignis ereignete sich in der Neuen Straße in Heilbronn-Böckingen, wo ein Kind vom Fahrrad fiel, wobei unklar blieb, ob Glätte dafür verantwortlich war. Die Polizei meldete, dass das Kind möglicherweise schwer verletzt wurde.

Sicherheitsmaßnahmen und weitere Meldungen

Die Polizei sicherte die Unfallstelle an der Paul-Göbel-Brücke ab und gab an, dass die Unfälle nur durch sehr langsam fahrende Fahrzeuge hätten vermieden werden können. Insgesamt wurden über hundert Unfälle in der Region registriert, insbesondere am Weinsberger Kreuz. Die glättenbedingte Gefahr wurde von den Polizeibehörden ernst genommen, und es wird weiterhin vor den tückischen Straßenverhältnissen gewarnt.

Im Main-Tauber-Kreis ist die Situation ebenfalls angespannt. Eine Strecke zwischen Freudenberg-Rauenberg und dem Abzweig nach Freudenberg-Wessental blieb aufgrund umgestürzter Bäume seit Montag in beide Richtungen gesperrt. Die Feuerwehr wurde zur Beseitigung der Bäume verständigt und führt die notwendigen Arbeiten durch. Sicherheitsvorkehrungen wurden zudem am Waldfriedhof in Wertheim-Bestenheid getroffen, wo der Friedhof aus Sicherheitsgründen wegen hoher Schneelast auf Bäumen gesperrt wurde. Alle Beerdigungen in den kommenden Tagen sind dort abgesagt oder verschoben, und die Dauer der Sperrung hängt von der Wetterlage ab.

Wetterprognosen und Verkehrssituation

Die aktuellen Wetterbedingungen werden zudem regelmäßig von Meteorologen der Unwetterzentrale analysiert. Laut ihren Prognosen ist mit verderblichen Straßenverhältnissen zu rechnen, die sowohl auf Autobahnen als auch auf anderen Fahrbahnen für Verkehrsteilnehmer gefährlich sein können. Warnungen vor Straßenglätte werden permanent aktualisiert, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dunkelgrüne Bereiche auf den Wetterkarten der Unwetterzentrale kennzeichnen Orte mit erhöhter Schleudergefahr, und allerhöchste Vorsicht ist geboten.

Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden raten dazu, bei der Fortbewegung auf den Straßen äußerst vorsichtig zu sein. Insbesondere bei Nässe, Schnee und Glätte ist erhöhte Achtsamkeit erforderlich, um Unfälle zu vermeiden.