Am 19. Oktober 2025 wird in Weilimdorf ein Blindgänger entschärft. Die Stadt Stuttgart informiert, dass die Evakuierung des Sicherheitsbereichs an diesem Tag um 9 Uhr beginnen wird. Der Sicherheitsbereich, der auch einen Teil der Bundesstraße B 295 umfasst, wird für den Verkehr gesperrt. Einfahren in diesen Bereich wird nicht mehr möglich sein, und der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Die betroffenen Anwohner sollen sich auf die Maßnahmen einstellen, die voraussichtlich von dauerhaften Ungewissheiten geprägt sein könnten, da die Dauer der Evakuierung vom Zustand des Sprengkörpers abhängt, so Stuttgart.de.

Für die Evakuierten wird eine Sammelunterkunft in der Sporthalle der Wolfbusch-Schule in der Köstlinstraße 76 eingerichtet. Ab 9 Uhr können dort die Menschen, die ihre Wohnungen verlassen müssen, zusammenkommen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Personen mit körperlichen Einschränkungen, die Unterstützung benötigen, sich bis zum 15. Oktober beim Amt für öffentliche Ordnung unter der Telefonnummer 0711 216-91928 melden sollten.

Evakuierungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen

Bei der Evakuierung müssen in den entsprechenden Bereichen Vollzähligkeitskontrollen durchgeführt werden. Verantwortliche Mitarbeiter sind angehalten, über die Anzahl der anwesenden Personen gut informiert zu sein. Dies kann allerdings in Orten wie Einzelhandelsgeschäften oder Museen problematisch sein, da die Anzahl der anwesenden Personen schwanken kann. Daher ist es wichtig, dass bei der Sammelstelle regelmäßig überprüft wird, ob noch Personen im Gebäude sind, so die Empfehlungen von Medinstrukt.de.

Im Falle eines Evakuierungsalarms ist es unerlässlich, das Gebäude unverzüglich zu verlassen und zur Sammelstelle zu gehen. Oft ignorieren Menschen Evakuierungsalarme, da sie annehmen, es handle sich um einen Fehl- oder Probealarm. In solchen Situationen gilt es, besonders wachsam zu sein, da die Gefahr für Leib und Leben besteht. Evakuierungshelfer und Verantwortliche müssen sicherstellen, dass alle Personen das Gebäude verlassen haben, wobei der Eigenschutz immer Vorrang haben sollte.

Unterstützung und Ersthelfer

Ersthelfer sind an den Sammelstellen bereit, um Erste Hilfe zu leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Dies ist besonders wichtig, um schnell auf Notfälle reagieren zu können. Die ankommenden Rettungskräfte werden von den zuständigen Personen oder Evakuierungshelfern in die Lage vor Ort eingewiesen, sodass die Hilfe effizient organisiert werden kann.

Die Stadt Stuttgart und die beteiligten Organisationen arbeiten eng zusammen, um die Evakuierung sowie die anschließende Entschärfung des Blindgängers so sicher und reibungslos wie möglich zu gestalten. Anwohner sollten sich über die genannten Telefonnummern und Kontaktstellen informieren und die Anweisungen der Behörden befolgen, um ein schnelles und sicheres Verlassen ihrer Wohnungen zu gewährleisten.