Am Dienstagmittag, dem 14. Oktober 2025, ereignete sich in Stuttgart-Weilimdorf ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 11:30 Uhr wurde eine Fußgängerin an einem Zebrastreifen in der Pforzheimer Straße von einem Transporter erfasst. Der Transporter kam aus Fahrtrichtung Feuerbach. Die genaue Unfallursache ist bislang unklar, und Informationen zum gesundheitlichen Zustand der Fußgängerin wurden von der Polizei am Dienstagnachmittag nicht bereitgestellt. Das Unfallgeschehen, das sich an einem für Fußgänger wichtigen Punkt ereignete, wirft einmal mehr Fragen nach der Verkehrssicherheit auf.
In der aktuellen Verkehrsunfallstatistik, die im Berichtsjahr 2023 einen Anstieg der Unfalltoten um 1,8 Prozent auf insgesamt 2.839 Personen verzeichnet, ist die Sicherheit von Fußgängern ein zentrales Thema. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) sind die Zahlen für Getötete und Verletzte in den letzten drei Jahren besorgniserregend angestiegen. Präsident Manfred Wirsch fordert an diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit für Fußgänger. In der Fußballstatistik sind auch 366.557 Verletzte im Straßenverkehr zu verzeichnen, was einer Steigerung von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass die Verkehrssicherheit auf den Straßen dringend verbessert werden muss, gerade auch hinsichtlich der Sicherheit von Fußgängern, wie [DVR] berichtet.
Notwendigkeit einer Fußverkehrsstrategie
Um die Situation für Fußgänger zu verbessern, fordert der DVR die Bundesregierung auf, eine Fußverkehrsstrategie zu entwickeln. Die kürzlich verabschiedete StVO-Novelle ermöglicht es Kommunen, Zebrastreifen ohne Nachweis einer besonderen Gefährdung anzuordnen. Diese Regelung soll die Zuweisung von Flächen für Fuß- und Radverkehr erleichtern und erhöht die Möglichkeiten für die Anordnung von Tempo 30 an Hauptstraßen, die stark frequentierte Schulwege oder Spielplätze umfassen.
Die neue Regelung ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Tempo-30-Zonen zwischen bestehenden Anordnungen zu schaffen. Dennoch bleiben viele Fragen zur Umsetzung und zur tatsächlichen Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger, insbesondere nach diesem jüngsten Vorfall in Stuttgart-Weilimdorf. Die Ergebnisse der Straßenverkehrsunfallstatistik, die umfassende Daten zur Verkehrssituation in Deutschland liefern, sollen als Grundlage für staatliche Verkehrspolitik und Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur und Verkehrssicherheit dienen, wie [Destatis] erläutert.
Insgesamt zeigt der Unfall in Stuttgart-Weilimdorf, dass trotz aller Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit die Realität für viele Fußgänger nach wie vor riskant bleibt. Die Entwicklungen in der Verkehrssicherheitslage sollen künftig auch die gesetzgeberischen Maßnahmen beeinflussen und die Notwendigkeit einer umfassenden Verkehrserziehung in den Fokus rücken.