Am vergangenen Samstag trat HOT 05 Futsal in der Futsal-Bundesliga gegen den amtierenden Meister TSV Weilimdorf an. Trotz eines bemerkenswerten Auftritts von Torhüter Philipp Pless, der zahlreiche Chancen der Weilimdorfer vereitelte, ging das Spiel mit 0:3 für die Gäste aus. Die Partie fand im Hot-Sportzentrum in Hohenstein-Ernstthal statt, wo Weilimdorf seine starken Leistungen nach den jüngsten Auftritten in der UEFA Champions League fortsetzte. In der 12. Minute erzielte Almin Rizdal mit einem Abpraller das erste Tor für die Gäste, und Mergim Dervishaj erhöhte nach einem Spielzug über Kennedy Ribeiro in der 14. Minute auf 0:2. Danach schien die Partie vor allem von den Angriffen der Weilimdorfer geprägt zu sein, die dem dritten Tor näher waren als HOT 05 einem Anschlusstreffer.
Die zweite Hälfte verlief für die Gastgeber ernüchternd, sie blieben ohne klare Torchancen. In der 26. Minute erzielte Maximilian Grünberg das dritte Tor für Weilimdorf. Ein Pfostentreffer und einige Glanzparaden von Pless sorgten dafür, dass HOT 05 trotz Bemühungen keine Punkte aus diesem Spiel mitnehmen konnte. Trainer Dominik Naujoks war nach der Begegnung unzufrieden und stellte klar, dass in den kommenden Spielen gegen Aufsteiger Pfarrkirchen am 4. Oktober und zuhause gegen Preußen Münster am 11. Oktober Siege Pflicht seien, um die Saison zu retten. Blick berichtet, dass der Druck auf die Spieler und Trainer nun deutlich zugenommen hat.
Weilimdorf auf Meisterschaftskurs
Während HOT 05 sich im Abstiegskampf befindet, ist der TSV Weilimdorf auf Titelkurs. Der Tabellenführer kämpft um seine vierte Deutsche Futsal-Meisterschaft. Die bevorstehenden Finalspiele gegen Jahn Regensburg Futsal werden in einem „Best-of-three“-Modus ausgetragen. Das erste Spiel findet am 13. Mai in Regensburg statt, gefolgt vom zweiten Spiel am 17. Mai in der Scharrena in Stuttgart, die 1500 Zuschauer fasst. Ein mögliches drittes Spiel würde am 25. Mai in der Spechtweghalle in Weilimdorf erfolgen, die nur Platz für 400 Zuschauer bietet. Die beiden Mannschaften haben eine lange Rivalität, die sich in insgesamt 13 Begegnungen zeigt, aus denen Weilimdorf 9 Mal als Sieger hervorging.
Ein Sieg in der Finalserie würde nicht nur den Titel bedeuten, sondern auch die Qualifikation für die UEFA Champions League sichern. Wenn Weilimdorf erfolgreich ist, würde man mit dem deutschen Rekordmeister HSV gleichziehen, der zuletzt vor neun Jahren einen Titel gewonnen hat. Der TSV wird seit Januar von Vojkan Vukmirovic trainiert, einem erfahrenen ehemaligen Co-Trainer der serbischen Nationalmannschaft, und hat aktuell vier deutsche Futsal-Nationalspieler im Kader: Philipp Pless, Max Pönicke, Lukas Dorfschmid und Davud Verhab. Zudem plant der Verein, Futsal-Camps für Jugendliche zu organisieren, um die nächsten Generationen zu fördern und an der Spitze des Futsals zu bleiben. Die Finalpartien werden live auf Sportdeutschland.TV und dem YouTube-Kanal übertragen, um eine breite Fangemeinde anzusprechen und zu informieren. Stuttgarter Nachrichten liefert weitere Details zu diesen spannenden Entwicklungen.