Am 11. November 2025 fand in Wangen der 29. Seniorennachmittag statt, zu dem die Stadt Wangen und der Stadtseniorenrat einluden. Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine hohe Besucherzahl aus und bot den Anwesenden eine anregende Mischung aus Unterhaltung und Nachdenklichem. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich in einem angenehmen Ambiente auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Besondere Highlights waren die Vorträge von Nicolai Müller, dem Leiter des Ordnungs- und Sozialamts, und der Geschichtenerzählerin Anita Häring. Auch ein Bläserquartett der Jugendmusikschule sorgte für die musikalische Untermalung des Nachmittags. Oberbürgermeister Michael Lang informierte über die aktuellen städtischen Entwicklungen, die sowohl die Bürger als auch die Stadt in der Zukunft betreffen werden.
Wichtige Städtische Entwicklungen
Ein zentrales Thema von Langs Rede war die Weiterentwicklung des Landesgartenschaugeländes, das mit Unterstützung von Ehrenamtlichen voranschreitet. Zu den erfreulichen Nachrichten gehört zudem, dass die Einnahmen aus der Landesgartenschau 7,8 Millionen Euro betrugen, die durch den Verkauf von Tageskarten erzielt wurden. Diese Mittel sollen in verschiedene Projekte investiert werden, mindesten 73 Millionen Euro fließen in die Verbesserung von Kindergärten, Schulen und der Feuerwehr.
Ein konkretes Beispiel ist der Umzug des Kindergartens im Ebnet in den Kindergarten Pusteblume in den Auwiesen, der im Jahr 2024 das Land Baden-Württemberg repräsentieren wird. Die Stadt plant auch für die kommenden Jahre umfangreiche Bauprojekte. Im Jahr 2026 sind beispielsweise die Aufstockung der Ebnet-Grundschule sowie Erweiterungen der Grundschule Neuravensburg und der Gemeinschaftsschule geplant. Insgesamt wurden in den letzten Jahren 830 neue Wohneinheiten für fast 1700 Personen geschaffen, wobei die aktuellen Bauprojekte in den Auwiesen, Sattelweiher und Hogenberg prominent sind.
Einblicke und Gemeinschaft
Der Seniorennachmittag wurde zusätzlich von den Landfrauen unterstützt, die 40 Kuchen backten und somit für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Auf Wunsch der Besucherinnen und Besucher wurde eine längere Pause zur Verfügung gestellt, die viele für angeregte Gespräche nutzten.
Im kulturellen Bereich ist auch der klassische Film „Broken Arrow“ von 1950 erwähnenswert, der als einer der ersten Western gilt, der eine sympathische Darstellung amerikanischer Ureinwohner bietet. In dem Independent-Film, der unter der Regie von Delmer Daves entstand, findet der Protagonist Tom Jeffords einen verwundeten Apache-Jungen und trägt zur Friedenssuche zwischen den Siedlern und den Apachen bei. Der Film wurde für seine ausgewogene Darstellung der Ureinwohner gelobt und gewann einen Golden Globe Award für den besten Film zur Förderung des internationalen Verständnisses. Solche Themen können auch im Rahmen von Seniorennachmittagen zur Diskussion gestellt werden, um das kulturelle Bewusstsein zu schärfen und einen Dialog zu fördern.
Die Veranstaltungen in Wangen und ähnliche kulturelle Angebote sind eine wertvolle Gelegenheit für die Senioren der Stadt, um nicht nur über lokale Entwicklungen informiert zu werden, sondern auch um sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.