Am 10. Februar 2026 hat Peggy Laue ihre Rolle als Integrations- und Inklusionsbeauftragte der Stadt Wangen weiter gefestigt. Seit Mitte November 2025 ist sie in dieser Position tätig und bringt umfangreiche Erfahrungen aus ihrer vorherigen Arbeit im Integrationsmanagement der Stadtverwaltung mit. Ihre Karriere begann als Flüchtlingssozialarbeiterin beim DRK Wangen, wo sie in Behelfsunterkünften im Landkreis aktiv war. Zudem ist sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Technischen Hilfswerk (THW) bekannt.
In ihrem neuen Verantwortungsbereich vereint Laue die Themen Integrationsarbeit und Inklusion. Aktuell ist sie stark engagiert in Integrationsprojekten, vor allem im Förderprojekt „Integration vor Ort – Connect & Create – Respekt verbindet“, das vom Land Baden-Württemberg unterstützt wird. Zentrale Ziele dieses Projekts sind die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Erleichterung des Austauschs zwischen der Mehrheitsgesellschaft und Zugewanderten. Dabei arbeitet Laue eng mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen zusammen, um sinnvolle Projekte zu realisieren.
Ein neues Aufgabenfeld
Der Bereich Inklusion stellt für Peggy Laue eine Neuerung dar, was ihr Aufgabenspektrum erheblich erweitert. Zusammen mit Madlien Wiedermann, der ehrenamtlichen Inklusionsbeauftragten, fungieren beide als Ansprechpartnerinnen zu Inklusionsthemen und stehen im intensiven Austausch. Für die Zukunft planen sie, weitere Themenschwerpunkte und Arbeitsfelder abzustecken.
Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit wird die Einführung einer offenen Sprechstunde sein, die am 12. März 2026 erstmals stattfindet. Diese Sprechstunde wird jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr im barrierefreien Besprechungsraum des Bürgerbüros angeboten. Bürger können sich darüber hinaus direkt über verschiedene Kontaktmöglichkeiten an Laue wenden: telefonisch unter 07522/ 74-294, mobil unter 0160/ 97059096 oder per E-Mail an peggy.laue@remove-this.wangen.de. Für spezifische Inklusionsthemen steht die separate E-Mail-Adresse inklusion@remove-this.wangen.de zur Verfügung.
Förderung von Vielfalt und Zusammenhalt
Die Arbeit von Peggy Laue wird durch das Bundesprogramm “Gesellschaftlicher Zusammenhalt” (BGZ) unterstützt, das unter der Initiative des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) ins Leben gerufen wurde. Dieses Programm zielt darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu verbessern und nachhaltig positive Veränderungen in Städten und Kommunen zu fördern. Es schafft Räume für gemeinsame Aktivitäten und legt den Fokus auf Akzeptanz und Wertschätzung. Der Förderung von Teilhabe an demokratischen Werten sowie die Akzeptanz von Vielfalt sind zentrale Elemente des Programms, die auch in Laus Integrationsprojekten eine wesentliche Rolle spielen.
Mit dem Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni 2026 wird zudem ein weiterer Schritt für einheitliche Asylverfahren in Europa gesetzt. Diese Reform soll nicht nur die Verfahren beschleunigen, sondern auch humanitäre Standards wahren und die Migration in geordnete Bahnen lenken. Peggy Laues Engagement in der Integrationsarbeit wird somit in einen größeren Kontext gestellt, in dem sie einen wertvollen Beitrag zum interkulturellen Austausch und zur Förderung eines toleranten, solidarischen Miteinanders leisten kann.
In Anbetracht all dieser Faktoren wird klar, dass Peggy Laue eine Schlüsselrolle in der Integrations- und Inklusionsarbeit der Stadt Wangen spielt, die weitreichende positive Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft haben kann. Die enge Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und die Orientierung an den Zielen des BGZ sowie den bevorstehenden Reformen auf europäischer Ebene verdeutlichen die Bedeutung ihrer Tätigkeiten.
Für weitere Informationen zu Peggy Laue und ihrer Arbeit können Interessierte die folgenden Links nutzen: Wangen.de, BGZ Vorort und BAMF.