Im Regionalligaspiel am 2. Februar 2026 musste die MTG Wangen eine bittere Niederlage gegen die SG Weinstadt hinnehmen. Mit einem Endstand von 24:30 (11:13) waren die Gastgeber aus Wangen vor 400 Zuschauern nicht in der Lage, den Rückstand, der zur Halbzeit bereits bei zwei Toren lag, zu verringern. Trainer Tobias Müller äußerste sich nach dem Spiel zur mentalen Verfassung seines Teams und machte die Schiedsrichterentscheidungen nicht für die Niederlage verantwortlich.

Die Partie war geprägt von intensiven Zweikämpfen, die in insgesamt 16 Zeitstrafen und drei Disqualifikationen resultierten. Besonders kritisch sah Müller eine frühe Zeitstrafe gegen Michel Fischer, die seiner Meinung nach ungerechtfertigt war. Weitere Strafen wurden laut den Handballregeln verhängt, die verschiedene Verstöße, wie beispielsweise Wechselfehler oder unsportliches Verhalten, ahnden können. Zeitstrafen im Handball dauern in der Regel zwei Minuten und können auch direkt ausgesprochen werden, etwa bei wiederholtem unsportlichen Verhalten oder Angriffen auf die Schiedsrichter.

Schwächen im Wanger Spiel

Trotz einer engagierten Leistung in der zweiten Halbzeit, in der Wangen es schaffte, sich bis auf drei Tore heranzukämpfen, erwies sich Weinstadt als stark. Während die Abwehr der Gäste überzeugte, ließen die Wangener Spieler zahlreiche Chancen ungenutzt; darunter mehrere Pfosten- und Lattentreffer. Die Führung von Weinstadt, die in dieser Saison nur einmal Punkte auf eigenem Platz abgegeben hatte, wurde durch eine solide Defensive und schnelles Offensivspiel gesichert.

Der MTG Wangen fehlten in diesem entscheidenden Match einige Schlüsselspieler. Luis Gapp konnte aufgrund einer Verletzung nicht antreten, Niclas Hommel fiel mit einer Oberschenkelzerrung aus und Simon Natterer war erkrankt. Trotz dieser Rückschläge bezeichnete Müller die Niederlage als ärgerlich, jedoch als eine Herausforderung, die man annehmen könne.

Handballregeln und ihre Auswirkungen

Die strengen Regelungen im Handball, die unter anderem die Vergabe von Zeitstrafen und Disqualifikationen regeln, spielen eine zentrale Rolle im Verlauf eines Spiels. Nach den derzeit gültigen Handballregeln, die von der Internationalen Handballföderation (IHF) festgelegt wurden, wird jeder Regelverstoß von den Schiedsrichtern mit entsprechenden Karten und Strafen geahndet. Besonders erwähnenswert ist, dass Spieler bei wiederholten Verstößen disqualifiziert werden können, was das Team stark schwächt.

Das Match in Weinstadt war ein weiteres Beispiel dafür, wie die Schiedsrichterentscheidungen und die daraus resultierenden Strafen den Verlauf eines Spiels entscheidend beeinflussen können. Die Unklarheiten bei einigen Entscheidungen führten nicht nur zu Verwirrung auf dem Spielfeld, sondern auch zu Frustration bei Spielern und Trainern.

Insgesamt war das Spiel ein lehrreiches Erlebnis, das sowohl die Stärken als auch die Schwächen der MTG Wangen aufdeckte und gleichzeitig die Komplexität und die Möglichkeiten der Handballregeln verdeutlichte.

Die nächste Herausforderung für die MTG steht bevor, und die Mannschaft muss nun an ihrer mentalen Stärke arbeiten, um in den kommenden Spielen bessere Ergebnisse zu erzielen.

Für die MTG Wangen spielten: Hölle, Wenzel (beide Tor); Fischer, Pentzlin, Weber (2 Tore), Tobehn (1), Schopp (3), Mücke (3), Dohrn (2), E. Mayer (8, 4 Siebenmeter/3 Tore), Sellschopp, L. Maier (3), Kuhnt (2), Vonier, Gapp.

Für weitere Details zu den Regelungen im Handball können die Artikel von Schwäbische, Sportlexikon und Wikipedia konsultiert werden.