Am Sonntag, den 2. Juli 2025, wurde Diakon Berndt Rosenthal in einem feierlichen Gottesdienst in der Seelsorgeeinheit Wangen verabschiedet. Der Gottesdienst fand in den Gemeinden St. Martin und St. Ulrich statt, wo zahlreiche Gemeindemitglieder seiner Antrittszeit beiwohnten und Rosenthal für seine Verdienste dankten. Rosenthal, der seit Frühjahr 2021 in Wangen tätig war, wurde von Pfarrer Dr. Claus Blessing für sein außergewöhnliches Engagement, insbesondere für das „Suppentöpfle“, gewürdigt. Die Verabschiedung war von herzlichen Momenten geprägt und wurde durch das Vortragen eines Gedichts von Hans Veit abgerundet. Die Bildschirmzeitung berichtet, dass Rosenthal, der ursprünglich aus Norddeutschland stammt und als Dipl.-Ingenieur aus der Kirchengemeinde St. Verena in Bad Wurzach zu dieser Seelsorgeeinheit kam, nun in den Ruhestand geht.
Besonders erwähnenswert ist, dass Rosenthal die Carlo-Acutis-Ausstellung nach Wangen gebracht hat, unterstützt von Gemeindemitglied Imelda Hämmerle. Diese Ausstellung, die bis Ende Juni 2025 in der Ulrichskirche geöffnet war, befasst sich mit dem Leben und den Botschaften des 2006 verstorbenen Carlo Acutis. Während der Veranstaltung begleitete Pfarrer Tobias Brantl die Ausstellung mit einem Vortrag, der über 60 Besucher anzog. Diese konnten zudem den Einzelsegen mit einer Reliquie von Acutis, einem Büschel seiner schwarzen Haare, empfangen. Die Ausstellung wurde von mehreren Personen, darunter Rosmarie Jogschiess, organisiert. Mein Stuttgart liefert hierzu zusätzliche Informationen.
Ein bewegender Abschied und die Zukunft der Ausstellung
Die Gemeinde sang nach dem Gottesdienst das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ und es fand eine persönliche Verabschiedung im Pfarrhaus statt, bei der Fingerfood, Kaffee und Kuchen serviert wurden. Das Pastoralteam überraschte Rosenthal mit Geschenken, darunter eine Ruhe-Gartenbank, die symbolisch für seine neuen Lebensabschnitte stehen soll. Trotz seines Ruhestands plant Rosenthal, sich weiterhin kirchlich zu engagieren.
Die Carlo-Acutis-Ausstellung wird in der nächsten Zeit nach Vorarlberg, zum Wallfahrtsort Maria Bildstein, weitergeführt. Carlo Acutis, bekannt als der „Internet-Missionar“, wird am 7. September 2025 heiliggesprochen. Sein Lebenswerk und seine Lebenseinstellung, einschließlich seiner tiefen Verehrung für die Gottesmutter Maria, haben einen nachhaltigen Einfluss auf viele Menschen, insbesondere auf die jüngere Generation. Acutis war für sein umfassendes Online-Verzeichnis über Eucharistische Wunder an etwa 140 Orten weltweit bekannt und hinterließ Zitate, die tief inspirieren, wie: „Wir alle werden als Original geboren, die meisten Menschen sterben jedoch als Kopie.“
Die kommenden Ereignisse rund um Carlo Acutis sind vielversprechend. So wird eine Reliquienreise der Herzreliquie von Acutis, die vom 21. bis 27. Juli 2024 nach Deutschland, in die Niederlande und nach Belgien führt, ebenfalls die Bedeutung seines Lebenswerkes weiter unterstreichen. Mein Stuttgart bietet dazu einen umfassenden Überblick über die Stationen dieser Reise.