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Brigitte und Josef Geschwentner sind ein Paar, das in vielen Facetten lebt. Vor 60 Jahren, im Jahr 1966, haben sie geheiratet – nicht nur aus Liebe, sondern auch aus pragmatischen Gründen. Der Sold für verheiratete Soldaten war höher, was in der damaligen Zeit eine wichtige Rolle spielte. Beide begannen früh zu arbeiten: Josef, geboren in Polen, machte mit 15 Jahren eine Lehre als Maler, während Brigitte, die in Opfenbach aufwuchs, die Handelsschule besuchte und in einem Bodenlegergeschäft arbeitete. Ihre Beziehung begann vor drei Jahren auf einem Fußballplatz in Opfenbach, und bald darauf kam Sohn Uwe zur Welt, gefolgt von Sohn Torsten im Jahr 1976.

Josef Geschwentner machte sich 1976 als Bodenleger in der Atzenberg-Siedlung selbstständig. Der Betrieb zog 1979 in ein stillgelegtes landwirtschaftliches Gebäude in Schwarzenbach, das zunächst als Lager diente. Uwe Geschwentner führt seit 2018 den Raumausstatterbetrieb in zweiter Generation, während Torsten ebenfalls im Unternehmen arbeitet. Der Betrieb, der mit Bodenbelägen als Kernkompetenz begann, hat sich im Laufe der Jahre gut entwickelt und zählt mittlerweile zehn Mitarbeiter. Brigitte arbeitete bis zur Geburt ihres zweiten Sohnes im Geschäft und richtete sich danach einen Büroarbeitsplatz zu Hause ein. Auch im Ruhestand sind die Geschwentners dem Betrieb treu geblieben.

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Tradition und Innovation im Familienunternehmen

Das Unternehmen Geschwentner GmbH in Hergatz, das 1976 von Josef Geschwentner gegründet wurde, steht nun vor einem neuen Kapitel. Uwe Geschwentner hat die Ausstellung des Unternehmens neu gestaltet und das Sortiment angepasst. Der Umbau, der während der Pandemie 2021 realisiert wurde, erhielt bereits den Heimtex Star für vorbildlichen Umbau 2025. Mit 500 m² Verkaufsfläche in einem ehemaligen Bauernhof präsentiert sich der Verkaufsraum nun offen und ruhig. Ziel war es, neutrale Verkaufsstände zu schaffen und die Eigenmarke zu stärken.

Der Umbau beinhaltete die Einführung eines selbst entworfenen Möbelsystems aus schwarzen MDF-Platten, während der ursprüngliche Stallcharakter durch alte Säulen und natürliche Materialien erhalten blieb. Das Sortiment wurde gestrafft und um Möbel sowie Dekoartikel erweitert, die in gemütlichen Nischen präsentiert werden. Ein neues Beleuchtungssystem mit LED-Technologie reduziert den Stromverbrauch um mehr als die Hälfte. Die Geschwentners setzen zudem auf Nachhaltigkeit: Das Unternehmen nutzt Quellwasser, hat eine Bio-Kläranlage und Photovoltaik auf dem Dach.

Das Geheimnis einer langen Ehe

Für Brigitte Geschwentner sind Toleranz und die Fähigkeit, nachzugeben, die Geheimnisse einer langen Ehe. Josef ergänzt, dass gegenseitiger Respekt und die Möglichkeit, zu streiten und sich zu versöhnen, wichtig sind. Heute genießen die Geschwentners ihre Urlaube, Kreuzfahrten, ihren Garten und Spaziergänge. Am kommenden Wochenende wird mit der Familie im Gasthaus gefeiert, wo sie vor 60 Jahren ihr Hochzeitsessen hatten.

Familienunternehmen wie das von Geschwentner prägen große Teile des globalen Wirtschaftslebens. Sie haben Krisen, wie die durch die Pandemie, erfolgreich gemeistert und verbinden oft Tradition mit Innovationskraft. Professoren wie Jaskiewicz und Kammerlander betonen, wie wichtig sowohl Tradition als auch kreative Ansätze für das Überleben und die Entwicklung dieser Unternehmen sind. Das Beispiel Geschwentner zeigt, dass eine gesunde Mischung aus beidem nicht nur für die Familie, sondern auch für die wirtschaftliche Existenz entscheidend ist.

Weitere Informationen zu den Geschwentners finden Sie in diesem Artikel und Details zum Umbau in diesem Bericht. Der Einfluss von Familienunternehmen auf die Wirtschaft ist nicht zu unterschätzen, wie in diesem Artikel beschrieben.