Eintracht Frankfurt steht vor einer spannenden Herausforderung, wenn sie am kommenden Samstag um 15:30 Uhr gegen den FC Bayern München antreten. Der Schwung aus dem jüngsten Sieg gegen Borussia Mönchengladbach soll mit nach München genommen werden. Trainer Albert Riera zeigt sich zwar selbstbewusst, bleibt jedoch sachlich und besonnen. In seinen ersten zwei Wochen als Trainer hat er bereits viele emotionale Aussagen gemacht, doch in den Spielen agiert er ruhig und kontrolliert. Riera plant, nicht den gleichen Fehler wie Sandro Wagner zu machen, der seine Mannschaft auf das Niveau des FC Bayern hob, sondern will den Fokus auf die eigene Stärke legen.

Verteidiger Nnamdi Collins betont, dass das Team mit „breiter Brust“ antreten möchte und ein „gutes Gefühl“ vom Gladbach-Sieg mitbringt. Er wird den verletzten Rasmus Kristensen ersetzen, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausfällt. Auch Ansgar Knauff wird nicht zur Verfügung stehen. Jonathan Burkardt kehrt nach einer dreimonatigen Verletzungspause zurück, ob er jedoch in der Startelf stehen wird, bleibt ungewiss. Arnaud Kalimuendo hat nach einer Schulterblessur wieder mit dem Training begonnen, was für die Eintracht zusätzliche Optionen im Angriff bedeutet. Nach dem Bayern-Spiel steht zudem ein wichtiges Duell gegen den SC Freiburg an, der um Platz sieben kämpft.

Die Trainingsvorbereitung

In der Trainingsgruppe der Eintracht befinden sich 24 Spieler, darunter auch vier Torhüter. Zu den Mitgliedern der Gruppe zählen unter anderem Keito Kumashiro, Jeremiaha Maluze und Metehan Yildirim. Während der Trainer Riera um 10:59 Uhr in die Mitte des Spielerkreises tritt, um die Mannschaft auf das bevorstehende Duell gegen den Spitzenreiter einzustimmen, arbeitet Ellyes Skhiri individuell im Gym, um sich fit zu halten. Zu den fehlenden Spielern gehören neben Kristensen auch Arthur Theate, Ansgar Knauff sowie Michy Batshuayi und Younes Ebnoutalib.

Die Rückkehr von Burkardt und Kalimuendo ins Training ist besonders positiv, da beide Stürmer in der vergangenen Woche gefehlt haben. Burkardt musste gegen Borussia Mönchengladbach krankheitsbedingt passen, während Kalimuendo verletzungsbedingt ausgewechselt wurde. Ihr Comeback könnte entscheidend für die Offensive der Eintracht sein, insbesondere im Hinblick auf die hohe Qualität des Gegners.

Ein bedeutendes Duell

Das Aufeinandertreffen zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München ist nicht nur ein weiteres Bundesligaspiel, sondern die 155. Auflage dieses bedeutenden Duells. Bayern hat in dieser Saison wettbewerbsübergreifend nur ein Heimspiel verloren, und das war gegen den FC Augsburg. Frankfurt hat in den letzten fünf Begegnungen Punkte aus drei Spielen geholt, was die Partie spannend macht. Das letzte Aufeinandertreffen endete mit einem 4:0-Sieg für Bayern in der Allianz Arena, doch die Frankfurter haben in den letzten Jahren auch einige positive Ergebnisse gegen die Münchner erzielt, darunter ein 3:3-Remis in der laufenden Saison.

Die letzten Begegnungen zeigen, dass die Spiele im Deutsche Bank Park für Bayern wechselhaft waren. Besonders das 5:1 im Jahr 2019, das zur Entlassung von Niko Kovač führte, bleibt in Erinnerung. Die Eintracht wird alles daran setzen, um dem Rekordmeister in München Paroli zu bieten und den positiven Trend fortzusetzen. Die Vorfreude auf dieses Duell ist groß, und die gesamte Mannschaft ist motiviert, die Herausforderung anzunehmen.

Für weitere Informationen zu den Vorbereitungen und dem Verlauf des Spiels können die Leser die Quellen [hier](https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-beim-fc-bayern-mit-breiter-brust-ohne-aufgeplusterte-wangen-v1,eintracht-bayern-risiko-100.html), [hier](https://profis.eintracht.de/news/mit-kalimuendo-und-burkardt-trainingsbericht-175909/) und [hier](https://www.bundesliga.com/en/bundesliga/news/bayern-munich-eintracht-frankfurt-goals-trophies-sackings-34252) einsehen.