Heute ist der 4.03.2026 und in Donzdorf, einer kleinen Stadt mit einem aktiven Vereinsleben und vielen Bildungsangeboten, steht ein wichtiger politischer Wechsel an. Danny Kuhl-Zaussinger hat seine Bewerbung als Bürgermeister eingereicht und ist damit der erste Kandidat, der auf die Nachfolge von Martin Stölzle antritt, der nach 32 Jahren im Amt zurücktritt. Die Stellenanzeige für die Bürgermeisterwahl wurde am 13. Februar veröffentlicht, und Kuhl-Zaussinger reichte seine Bewerbung bereits um Mitternacht ein. Diese Entscheidung kam nicht von ungefähr; Kuhl-Zaussinger hat in den letzten fünf Jahren viele persönliche und berufliche Umbrüche erlebt und erhielt nun den Ratschlag, in Donzdorf zu kandidieren.
Zuvor war Kuhl-Zaussinger in Göggingen tätig und hat dort ein starkes Team, das ihn unterstützt, auch im Wahlkampf. Er betont, dass er nicht aus Göggingen fliehen möchte, sondern weiterhin Freude an seiner Arbeit hat. Um sich auf die neue Herausforderung vorzubereiten, hat er sich intensiv über die Situation in Donzdorf informiert und Gespräche mit zuständigen Personen geführt. Die Stadtverwaltung in Donzdorf hat eine größere Struktur im Vergleich zu Göggingen, was für ihn einen besonderen Reiz ausmacht. Außerdem plant er, im Juli seine Amtszeit zu beginnen, sollte er gewählt werden.
Der Wahlkampf und seine Herausforderungen
Die Wahl zum neuen Bürgermeister findet am 26. April statt, mit einer möglichen Stichwahl am 10. Mai. Kuhl-Zaussinger wird in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen besuchen, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten und seine Ideen vorzustellen. So wird es beispielsweise am 15. April eine Kandidatenvorstellung in Donzdorf geben, gefolgt von einem Wahlkampfabschluss am 25. April mit Steckengrillen bei der Grillstelle Kuchalb/Messelberg. Eine Übersicht über alle Termine wird kontinuierlich aktualisiert, um den Bürgern den persönlichen Austausch zu ermöglichen.
Ein weiterer Kandidat ist Bernd Schwartz, der derzeitige Amtsleiter in Nürtingen. Schwartz bringt eine breite Erfahrung aus seiner bisherigen Karriere mit und hat die Stadt Donzdorf in den letzten sechs Jahren schätzen gelernt. Er ist 40 Jahre alt und hat zuvor fast zehn Jahre als Ortsvorsteher in den Nürtinger Ortsteilen Hardt, Neckarhausen und Reudern gearbeitet. Schwartz plant, seine private Begeisterung für die Stadt sowie seine Verwaltungs- und Führungserfahrung in die kommende Amtszeit als Bürgermeister einzubringen. Auch er lädt die Bürger zu Gesprächen über wichtige Themen ein und möchte die Herausforderungen der Zukunft aktiv angehen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Wahl in Donzdorf ist nicht nur eine Entscheidung für eine Person, sondern auch eine Weichenstellung für die Zukunft der Stadt. Beide Kandidaten, Kuhl-Zaussinger und Schwartz, bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit, die für die Entwicklung Donzdorfs von Bedeutung sind. Mit eigenen Stadtwerken, Hallen- und Schwimmbad sowie vielen Schulen und Kindergärten hat Donzdorf viel zu bieten, und die neuen Ideen der Bürgermeisterkandidaten könnten frischen Wind in die Stadt bringen.
Für Kuhl-Zaussinger bedeutet der Umzug mit seiner Familie von Schwäbisch Gmünd nach Rechberg eine Erleichterung der Anreise nach Donzdorf und gleichzeitig einen Neuanfang. Der Wahlkampf ist in vollem Gange und die Bürger sind eingeladen, aktiv daran teilzunehmen und ihre Stimme abzugeben. Der Ausgang dieser Wahl wird entscheidend sein für die zukünftige Ausrichtung der Stadt und die Lebensqualität ihrer Bewohner.
Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Stadt Donzdorf besuchen Sie bitte die offizielle Seite hier oder informieren Sie sich über die Kandidaten auf Schwartz‘ Webseite. Auch die Schwäbische berichtet über die Entwicklungen im Wahlkampf.