Ein Vorfall in der S-Bahn Richtung Herrenberg sorgt für Aufregung und fordert die Aufmerksamkeit der Polizei. Am 25. Juni 2025, gegen 15:15 Uhr, wurde eine 19-jährige Frau in der S-Bahn sexuell belästigt. Laut den Berichten von Stuttgarter Nachrichten, stieg die Frau um 15:05 Uhr in Stuttgart-Vaihingen in die S-Bahn ein und setzte sich in ein Vierer-Abteil. Ihnen gegenüber saß ein unbekannter Mann, der anfing, sie am Oberschenkel zu berühren. Trotz ihrer Versuche, sich durch Wegdrehen zu entziehen, setzte der Mann seine Belästigungen fort.

Der Tatverdächtige verließ die Bahn in Nufringen, während die junge Frau in Herrenberg ausstieg und die Polizei informierte. Die Kriminalpolizei hat mittlerweile ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können. Der gesuchte Mann wird als etwa 65 bis 70 Jahre alt beschrieben, er hat eine auffällig knollige Nase und trug zur Tatzeit eine schwarze Schildmütze, ein T-Shirt, eine beige kurze Hose und eine Sonnenbrille mit orangefarbenen Gläsern. Hinweise können unter der Telefonnummer 08 00 / 11 00 22 5 oder per E-Mail gegeben werden.

Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit

Dieses Ereignis ist nicht der erste Vorfall dieser Art im Stuttgarter S-Bahn-Netz. Am 24. Dezember 2024 gab es einen anderen ernsthaften Vorfall, als eine 27-jährige Frau in einer S-Bahn der Linie S5 zwischen Stuttgart und Ludwigsburg mehrere Reisende sexuell belästigte. Sie entblößte sich und setzte sich mehrfach auf die Schoße der Passagiere, was schließlich zur Alarmierung der Bundespolizei führte. Obwohl die Beamten bei ihrem Eintreffen nur die Kleidung der Tatverdächtigen fanden, konnte die Frau später im Stadtgebiet Ludwigsburg angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen sexueller Belästigung aufgenommen und ruft geschädigte Personen und Zeugen auf, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen (Presseportal).

Diese Vorfälle zeigen, dass sexuelle Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln ein ernstes Problem darstellen. Die Polizei und die Verkehrsbetriebe appellieren an alle Reisenden, aufmerksam zu sein und bei verdächtigen Vorgängen nicht zu zögern, Hilfe zu rufen oder sich direkt an die Polizei zu wenden.