Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart verpflichtet den talentierten spanischen Linksaußen Darío Sanz von ABANCA Ademar León. Der 22-Jährige, der bereits in der spanischen Liga Asobal auf sich aufmerksam machte, wird einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterzeichnen. Der Wechsel erfolgt im Rahmen einer strategischen Umstellung im Kader, da der aktuelle Linksaußen Ivan Šnajder den Verein auf eigenen Wunsch nach der Saison 2025/26 verlässt, während sein zukünftiges Ziel noch unbekannt ist. Dies berichtet Nussbaum.
Darío Sanz, der 1,85 Meter große Rechtshänder, begann seine Handballkarriere in León und durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Clubs. Auf europäischer Ebene hat er bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt und debütierte in der Liga Asobal in der Saison 2022/23. In der laufenden Saison 2025/26 hat Sanz in 15 Pflichtspielen bereits 46 Tore erzielt. Für seine Leistungen wurde er besonders in der spanischen Jugendnationalmannschaft gewürdigt, wo er 2020 die Mittelmeermeisterschaft in Athen gewann und im All-Star-Team stand. Handballpapst hebt Darios talentierte Spielweise sowie seine Schnelligkeit hervor.
Positive Perspektiven für den TVB Stuttgart
Jürgen Schweikardt, Geschäftsführer des TVB Stuttgart, zeigt sich optimistisch über die Verpflichtung von Sanz. Er betont dessen Schnelligkeit sowie die Flexibilität, Sanz auch als Verteidiger auf der Halbposition einzusetzen. Diese vielversprechenden Eigenschaften machen ihn zu einem wertvollen Neuzugang für das Team. Sanz ist nicht nur ein großes Talent, sondern bringt auch bereits Erfahrung aus der ersten spanischen Liga mit. Insgesamt hat er bereits 105 Pflichtspiele in der Liga Asobal bestritten, was ihn zu einer interessanten Verstärkung für die Stuttgarter Mannschaft macht.
Der Abgang von Ivan Šnajder nach der aktuellen Saison bringt ebenfalls Veränderungen mit sich. Der Spieler, der erst im Sommer 2025 vom ThSV Eisenach zum TVB Stuttgart kam, hat in dieser Saison bereits 21 Pflichtspiele in der DAIKIN Handball-Bundesliga und im DHB-Pokal bestritten. Sein Motiv für den Wechsel bleibt vorerst im Dunkeln. Die Personalie wird sicherlich auch in den kommenden Wochen das Gespräch im Verein bestimmen.
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