Divna Lasarevic aus Stuttgart und ihre Hündin Shanti haben vor kurzem eine Zeit voller Herausforderungen erlebt. Nach einer schweren Operation, bei der Shanti ein zerfetzter Meniskus entfernt und ein Tumor im Brustbereich behandelt wurde, sind die beiden vorübergehend im Auto lebend untergekommen. Shanti leidet an Epilepsie, einer Erkrankung, die zu wiederholten Anfällen führen kann, die durch unkontrollierte Muskelbewegungen, Unruhe und manchmal auch Desorientierung gekennzeichnet sind. Dr. Peter Henn, ein Tierarzt, beschreibt die Symptome von epileptischen Anfällen bei Hunden, zu denen auch starkes Speicheln und Urin- oder Kotabgang gehören können. Diese schmerzlichen Erlebnisse unterstreichen die Bedeutung einer genauen Beobachtung und gegebenenfalls Dokumentation, etwa durch Videoaufnahmen, um dem Tierarzt bei der Diagnose zu helfen, wie VDH erklärt.
Nach der Operation war es für Shanti schwierig, sich zu bewegen, und Treppensteigen war ihr aufgrund der Schmerzen nicht möglich. Aus diesem Grund entschied sich Lasarevic, für eine Woche im Auto zu leben, da das Tragen ihrer Hündin in die Wohnung nicht machbar war. Dies war eine harte Entscheidung, da die ersten Nächte im Auto besonders herausfordernd waren. Lasarevic bemühte sich, es so gemütlich wie möglich zu machen: „Ich benutzte Wärmflaschen, Decken, Kissen und eine wärmende Felljacke, um uns warm zu halten“, berichtete sie.
Unterstützung durch Nachbarn
Während des Aufenthalts im Auto erhielt Lasarevic Hilfe von Nachbarn und Freunden, die ihr warme Suppe brachten. Diese Unterstützung war besonders wichtig in den kalten Winternächten, als sie das Auto mehrmals starten musste, um die Kälte zu überstehen. Ihre Hündin Shanti begleitete sie bei kurzen Spaziergängen, die drei bis vier Mal am Tag stattfanden. Diese Spaziergänge waren vor allem notwendig, um die Hündin an die frische Luft zu bringen und ihr trotz der schwierigen Umstände eine gewisse Lebensqualität zu ermöglichen.
Nach etwa einer Woche kehrten Lasarevic und Shanti in ihre Wohnung zurück. Dort konnte Shanti mit Unterstützung wieder Treppen steigen, muss sich jedoch weiterhin schonen. „Nach der Rückkehr ins Warme schliefen Shanti und ich lange“, teilte Lasarevic mit. Ihre Hoffnung auf eine gute Genesung von Shanti und auf viele gemeinsame Jahre bleibt ungebrochen. Trotz der Schwierigkeiten, die sie durchlebt haben, bleibt der Wunsch nach einem besseren Leben und mehr Zeit miteinander bei beiden stark.
Die Bedeutung von Tierschutzorganisationen
Der Fall von Lasarevic und Shanti wirft auch einen wichtigen Blick auf den Tierschutz. In Deutschland gibt es zahlreiche Tierschutzorganisationen, die sich der Hilfe für Tiere widmen, aber nicht alle sind transparent und gemeinnützig, wie auf der Seite von haustiere-aktuell erklärt wird. Organisationen wie der Deutsche Tierschutzbund e.V. oder VIER PFOTEN leisten wertvolle Arbeit zum Schutz der Tiere. Gerade in Situationen, in denen Haustiere wie Shanti medizinische Hilfe benötigen, kann die Unterstützung von seriösen Tierschutzvereinen entscheidend sein.
Die Erfahrungen von Divna Lasarevic mit ihrer Hündin Shanti verdeutlichen, dass die Verbindung zwischen Mensch und Tier in schwierigen Zeiten eine große Rolle spielt. Nicht nur die körperliche Gesundheit der Tiere ist wichtig, sondern auch das emotionale Wohl der Halter. Lasarevic bleibt optimistisch und nutzt ihre Erfahrung, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, die Haustierhalter in ähnlichen Situationen manchmal durchleben müssen.