Der 2. Juli 2025 bringt für viele Regionen Deutschlands eine Wetteränderung, die vor allem für die Menschen in West- und Süddeutschland einige Überraschungen bereithält. Am Nachmittag und Abend sind Gewitter prognostiziert, die die anhaltende extremer Hitze vorläufig beenden sollen. Laut Stuttgarter Nachrichten wird die Gewitterfront aus Richtung Belgien heranziehen und zunächst im Bergischen Land, der Eifel, der Kölner Bucht und in Düsseldorf erwartet.
Für mehrere Regionen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits Unwetterwarnungen herausgegeben. Besonders betroffen sind:
- Westdeutschland, insbesondere das Ruhrgebiet, Rheinland und Rhein-Main-Gebiet
- Nordwesten Niedersachsens, insbesondere die Nordseeküste und Bremerhaven
- Südwesten Deutschlands, besonders der südliche Teil von Rheinland-Pfalz sowie der Schwarzwald und die Schwäbische Alb
Extreme Hitze und Gewitter in Bayern
In Bayern hat man sich in den letzten Tagen mit extrem heißen Bedingungen auseinandergesetzt. Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad werden erwartet, im Süden sind sogar bis zu 40 Grad möglich. Der DWD hat daher für alle Landkreise in Bayern eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben, und der bisherige Jahreshöchstwert von 37,8 Grad in Kitzingen könnte übertroffen werden, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.
Ab Mittag drohen Gewitter, insbesondere über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb. In den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu sind Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie Windböen von etwa 60 km/h und kleinkörniger Hagel möglich. Aktuelle Unwetterwarnungen der Warnstufe 2 gelten bis 15:30 Uhr. Mit den Gewittern wird eine langfristige Erholung von der anhaltenden Hitze erwartet.
Wetterprognose für die Folgetage
Ein Wetterumschwung ist für Donnerstag vorhergesagt, wo eine Beruhigung der Wetterlage erwartet wird. Kühle Meeresluft könnte die Temperaturen um mehr als 10 Grad im Vergleich zum Mittwoch senken. Der DWD kündigt schauerartige Regenfälle in der Mitte und im Südosten Deutschlands an, die ebenfalls später mit Gewittern einhergehen können. Dabei sind Temperaturen im Nordwesten bis zu 26 Grad und im Südosten bis zu 32 Grad möglich.
Für den Freitag zeichnet sich wechselhaftes Wetter im Norden ab, während der Süden überwiegend heiter bis sonnig bleibt, mit Temperaturen von bis zu 30 Grad. Am Samstag wird der Norden und Nordwesten von dichter Bewölkung und Schauern betroffen sein, während im Süden heitere bis wolkige Bedingungen herrschen werden.
Dennoch bleibt die Wetterlage in den kommenden Tagen spannend und es ist ratsam, sich regelmäßig über aktuelle Unwetterwarnungen zu informieren.