Am 7. Februar 2026 setzte sich der Allianz MTV Stuttgart in einem spannenden Heimspiel gegen den Binder Blaubären TSV Flacht souverän mit 3:0 durch. In der ausverkauften SCHARRena, die dieses Mal die lautstarke Unterstützung von Fans beider Seiten erlebte, konnten die Stuttgarterinnen ihre Stärken ausspielen und sich einen weiteren Triumph in der Volleyball Bundesliga sichern. [Nussbaum] berichtet, dass das Spiel bereits das achte Mal in dieser Saison war, bei dem die Arena ausverkauft war.
Der erste Satz verlief ausgeglichen, wobei Flacht zu Beginn gut mithielt. Stuttgarts cleverer Einsatz und die Anpassungsfähigkeit in der Spielstruktur zeigten jedoch schnell Wirkung. Der zweite Satz endete mit einem klaren 25:16 für die Gastgeber, was den Stuttgarterinnen zusätzlichen Selbstvertrauen gab. Im dritten Satz offenbarte sich jedoch die Anstrengung von Flacht, die viel Energie in die vorherigen Durchgänge investiert hatten. Stuttgarts Aufschlagserie führte zu einem deutlichen 9:25 und sicherte den Sieg final mit 3:0.
Ein starkes Team und individuelle Auszeichnungen
Obwohl Stuttgart nicht in absoluter Top-Besetzung antrat, bewies das Team eine beeindruckende Tiefe im Kader. Die Flachter Libera Leonie Büdenbender glänzte in der Abwehr und wurde für ihre Leistung mit der silbernen MVP-Medaille ausgezeichnet. Ihre Vorstellung war maßgeblich, um die starke Offensive der Stuttgarter zu bremsen. Die Diagonalspielerin Lydia Grote von Stuttgart sicherte sich hingegen ihre dritte MVP-Goldmedaille in dieser Saison, was ihren erstklassigen Auftritt unterstrich.
Stuttgart hatte allerdings nicht nur in diesem Spiel, sondern auch zuvor in den internationalen Wettbewerben Herausforderungen zu meistern. Im CEV Volleyball Cup scheiterten die Stuttgarterinnen nach einer knappen Niederlage im Rückspiel gegen Galatasaray Istanbul mit 2:3. Dies war ein harter Schlag, insbesondere nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel. Die Stuttgarter richten ihren Fokus nun wieder auf die nationale Liga, um ihre Ambitionen in der Bundesliga weiter voranzutreiben. Am 21. Januar 2026 gewannen sie ein weiteres wichtiges Heimspiel gegen die Skurios Volleys Borken mit 3:0 und festigten ihre Position in der Tabelle. Auch am 24. Januar 2026 konnten sie ein Auswärtsspiel gegen Dresdner SC mit 3:1 für sich entscheiden, was die nötige Dynamik in den Ligaalltag brachte.
Obwohl die Champions League und der CEV Cup für Stuttgart in dieser Saison nicht den gewünschten Erfolg brachten, bleibt das Team entschlossen, sich in der Volleyball Bundesliga ganz nach oben zu kämpfen. [Stuttgarts schönster Sport] hebt hervor, dass dieser Fokus auf die nationale Liga für die Spielerinnen nun von höchster Priorität ist.
Der Volleyball wird bisher von spannenden Begegnungen und besonderen Momenten geprägt. Mit optimistischem Blick auf die kommenden Spiele ist die Vorfreude auf die weiteren Herausforderungen in der Bundesliga groß, und die Fans können sich auf viele packende Begegnungen freuen.