Südkorea wählt: Oppositionschef Lee Jae-myung triumphiert mit 51,7%!

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In Südkorea gewann Lee Jae-myung die Präsidentschaftswahl mit 51,7% der Stimmen. Diese Vorwahl folgte der Absetzung von Yoon Suk Yeol.

In Südkorea gewann Lee Jae-myung die Präsidentschaftswahl mit 51,7% der Stimmen. Diese Vorwahl folgte der Absetzung von Yoon Suk Yeol.
In Südkorea gewann Lee Jae-myung die Präsidentschaftswahl mit 51,7% der Stimmen. Diese Vorwahl folgte der Absetzung von Yoon Suk Yeol.

Südkorea wählt: Oppositionschef Lee Jae-myung triumphiert mit 51,7%!

In Südkorea wurde gestern ein neuer Präsident gewählt. Die Nachwahlbefragung zeigt, dass der oppositionelle Kandidat Lee Jae-myung mit 51,7% der Stimmen deutlich vorn liegt, während sein konservativer Rivale Kim Moon Soo 39,3% der Stimmen erhielt. Die Wahl fand vorzeitig statt, nachdem der frühere Präsident Yoon Suk Yeol wegen der Ausrufung des Kriegsrechts abgesetzt wurde. Laut Stuttgarter Nachrichten wurde Yoon im Dezember letzten Jahres wegen eines Haushaltsstreits von seinem Amt suspendiert, nachdem er das Kriegsrecht ausgerufen hatte, welches jedoch nach wenigen Stunden wieder aufgehoben wurde.

Das Parlament stimmte für die Absetzung Yoon Suk Yeols, eine Entscheidung, die im April vom Verfassungsgericht bestätigt wurde. Lee Jae-myung, der 61 Jahre alte Oppositionsführer der Demokratischen Partei, war bereits vor der Wahl als Favorit gehandelt worden. Angesichts der politischen Turbulenzen hoffen viele Wähler mit diesem Wahlausgang auf ein Ende der Krise und eine Rückkehr zur Stabilität. Viele Wähler äußerten, dass sie Lee unterstützten, da sie Yoon als Verräter des Volkes ansahen.

Wahlergebnisse und Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 77,8%, dem höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten. Über 44,3 Millionen Wähler waren zur Wahl aufgerufen. Diese hohe Beteiligung spiegelt das Interesse der Bevölkerung wider, die klare Veränderungen in der politischen Landschaft herbeisehnen. Laut Zeit wird das endgültige Wahlergebnis gegen Mitternacht Ortszeit erwartet, was für viele Wähler von großer Bedeutung ist.

Lee Jae-myung, der als ehemaliger Menschenrechtsanwalt auch für seine Positionen bezüglich erneuerbarer Energien und der Arbeitnehmerrechte bekannt ist, plant zudem eine Annäherung an China und Nordkorea. Im Gegensatz dazu fordert Kim Moon Soo einen harten Kurs gegen Nordkorea und hat die Stationierung taktischer US-Nuklearwaffen in Südkorea ins Spiel gebracht. Kim verwies darauf, dass er wirtschaftliche Deregulierung für Unternehmen anstrebt und die Sozialleistungen für benachteiligte Gruppen hervorhebt.

Ein neuer Anfang

Der frisch gewählte Präsident Lee wird sein Amt am Mittwoch antreten, und das ohne die übliche zweimonatige Übergangszeit. Mit dieser Wahl steht Südkorea an einem Scheideweg, da die Bevölkerung auf eine neue politische Führung hofft, die das Land stabilisieren kann und sich von den Kontroversen der vergangenen Monate abwendet. Die hoffnungsvollen Stimmen aus der Wählerschaft zeigen, dass viele das Gefühl haben, dass der Wahlsieg von Lee Jae-myung den Weg zu einer besseren Zukunft ebnen könnte.