Am 5. Februar 2026 kam es in Stuttgart zu einem bemerkenswerten Stromausfall, der sowohl die Stadt als auch die umliegenden Infrastrukturleistungen stark beeinträchtigte. Ein Mitarbeiter im Umspannwerk Stuttgart-Feuerbach verursachte einen Schaltfehler, der Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des täglichen Lebens hatte. Laut Angaben von Stuttgart Netze blieb die Unterbrechung der Stromversorgung jedoch nur für 0,06 Sekunden spürbar.

Bereits zwei Stunden vor dem Hauptvorfall, gegen 8:15 Uhr, ereignete sich ein erster, kürzerer Stromausfall, der etwa sieben Minuten andauerte. Dieser erste Vorfall betraf nur Teile des Stadtteils Feuerbach. Zwei Anwohner berichteten über mehrere Minuten ohne Strom zu kämpfen, während Stuttgart Netze klarstellte, dass beide Ereignisse unabhängig voneinander waren. Der zweite, umfangreichere Stromausfall trat gegen 10 Uhr auf und beeinflusste eine Vielzahl von Einrichtungen.

Technische Auswirkungen und Reaktionen

Die Auswirkungen des Stromausfalls waren weitreichend. Einige Kunden berichteten von Problemen mit dem Mobilfunknetz und dem Internet, was zu Verbindungen führte, die vorübergehend gestört waren. Vodafone gab bekannt, dass rund 5.250 Kunden in Stuttgart für 15 bis 20 Minuten keinen Zugang zum Internet und Telefon hatten. Zudem mussten die Stuttgarter Straßenbahnen kurzzeitig stillhalten, während sie sich auf freier Strecke und in Tunneln befanden.

Die Feuerwehr Stuttgart meldete technische Defekte bei Brandmeldeanlagen, die durch den Stromausfall verursacht wurden. Glücklicherweise stellte sich der Brandalarm als Fehlalarm heraus. Es ist zu betonen, dass der S-Bahn- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn von den Vorfällen unbeeinflusst blieb.

Versorgungssicherheit in Stuttgart

Trotz dieser Vorfälle bleibt die Versorgungssicherheit in Stuttgart auf einem hohen Niveau. Im bundesweiten Vergleich sind Bürger in Deutschland durchschnittlich 13 Minuten pro Jahr von Stromunterbrechungen betroffen, während es in Stuttgart lediglich acht Minuten sind. Die Stadtwerke Stuttgart arbeiten nun daran, die betroffenen halböffentlichen E-Auto-Ladepunkte, die durch den Schaltfehler beeinträchtigt wurden, bis Freitag wieder in Betrieb zu nehmen. Stuttgart Netze charakterisierte die Vorfälle als „Verkettung unglücklicher Ereignisse“, betonte jedoch, dass die allgemeinen Infrastrukturen weiterhin stabil sind.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Vorfälle vom 5. Februar ein unerwartetes, aber mittlerweile gut gemanagtes Ereignis in Stuttgart darstellten. Wie die Tagesschau berichtete, sind Maßnahmen zur Behebung der technischen Emissionen bereits eingeleitet worden. Die Stadt und ihre Bürger können darauf zählen, dass solche Vorfälle in Zukunft minimiert werden.