In Stuttgart ist die Energieversorgung in der Regel stabil. Durchschnittlich sind Haushalte nur wenige Minuten im Jahr ohne Strom, wie news.de berichtet. Dennoch kommt es gelegentlich zu Störungen, die meist auf lokal begrenzte Niederspannungsprobleme zurückzuführen sind. Aktuell gibt es in den Stadtteilen Obertürkheim und Wangen Handlungsbedarf für die Techniker von Stuttgart Netze, die aufgrund von verzeichneten Störungen tätig werden müssen. Am 29. Januar 2026 wurden um 21:43 Uhr mehrere Stromausfälle gemeldet.
Die Ursachen für Stromausfälle sind vielfältig und können Unwetter, Bauarbeiten oder sogar Cyberangriffe umfassen, wie verbraucherzentrale.de darstellt. In Deutschland sind jedoch großflächige und lang andauernde Stromausfälle selten. In den meisten Fällen werden diese innerhalb weniger Stunden behoben.
Verhalten bei einem Stromausfall
Im Falle eines Stromausfalls ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Zuerst sollten Betroffene überprüfen, ob nur ihre Wohnung oder das gesamte Haus betroffen ist. Daher empfiehlt es sich, den Sicherungskasten zu kontrollieren. Wichtig ist, dass Stromausfälle nicht sofort den Rettungsleitstellen von Polizei oder Feuerwehr gemeldet werden; stattdessen ist der örtliche Energieversorger zu kontaktieren.
Zu den empfohlenen Vorbereitungen auf einen Stromausfall gehören eine Powerbank für das Handy, warme Kleidung, Decken sowie eine Notapotheke und Hygieneartikel. Zudem sollten Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampen und eine alternative Heizquelle, wie zum Beispiel ein Gasofen, bereitgehalten werden. Ein Notvorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser wird ebenfalls angeraten, um im Ernstfall versorgt zu sein.
Notfallmaßnahmen der Stadt
Die Stadt Stuttgart hat einen Stufen-Plan entwickelt, um bei großflächigen, mehrtägigen Stromausfällen schnell zu handeln. Solche Ausfälle können gravierende Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben, sodass im Extremfall ein Katastrophenfall ausgerufen wird. Bei schwerwiegenden Störungen stehen Notfall-Leuchttürme zur Verfügung, die als Anlaufstellen für die Bürger dienen. Bis zu 26 solcher Standorte, darunter 23 der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart und drei städtische Hallenbäder, sind vorgesehen.
In jedem Stadtbezirk wird zudem innerhalb von 24 Stunden nach einem Stromausfall eine Notfall-Treffpunkt-Halle eröffnet. Diese wird von städtischem Personal und Freiwilligen betrieben. Sie bieten nicht nur Raum für Informationen und Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, medizinische Geräte aufzuladen und Getränke zu erhalten.
Betroffene sind aufgefordert, durch Radiomeldungen und Warn-Apps wie NINA über die aktuelle Lage informiert zu bleiben. Vorbereitende Maßnahmen und eine sinnvolle Grundausstattung sind entscheidend, um den Herausforderungen eines Stromausfalls bestens gewappnet zu begegnen.