Am 12. Januar 2026 sind in Hessen zahlreiche Schulen aufgrund widriger Witterungsbedingungen von Unterrichtsausfällen betroffen. Laut Informationen von hessenschau.de hat das Kultusministerium vorsorglich gewarnt, dass die Eisglätte den Schulweg für viele Schüler gefährlich machen könnte. Insbesondere in Regionen mit starkem Schneefall und Glatteis mussten einige Schulen ihren Präsenzunterricht aussetzen und bieten lediglich Notbetreuungen an.

Von den Schulen, die heute nicht geöffnet sind, befinden sich zahlreiche im Landkreis Waldeck-Frankenberg, darunter die Louis-Peter-Schule in Korbach und mehrere Grundschulen in Bad Wildungen wie die Auenbergschule. Auch der Wetteraukreis ist stark betroffen, mit Ausfällen an Schulen in Friedberg und Bad Nauheim. Die Gesamtschule Konradsdorf in Ortenberg und die Herzbergschule in Kefenrod gehören ebenfalls zu den Institutionen, die den Unterricht eingestellt haben.

Aktuelle Lage in den Landkreisen

Darüber hinaus gibt es auch im Landkreis Gießen und im Landkreis Marburg-Biedenkopf Schulausfälle. In Gießen bleibt die August-Hermann-Francke-Schule geschlossen, während in Marburg mehrere Schulen wie die Käthe-Kollwitz-Schule betroffen sind. Auch der Hochtaunuskreis hat mit Schulausfällen zu kämpfen, insbesondere in Königstein und Oberursel, wo mehrere Schulen vom Präsenzunterricht absehen.

  • Schulausfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg:
    • Louis-Peter-Schule, Korbach
    • Auenbergschule, Bad Wildungen
    • Kegelbergschule, Frankenberg
  • Schulausfälle im Wetteraukreis:
    • Johann-Peter-Schäfer Schule, Friedberg
    • Stadtschule an der Wilhelmskirche, Bad Nauheim
  • Schulausfälle im Landkreis Kassel:
    • Elisabeth-Knipping-Schule, Kassel
    • Christine-Brückner-Schule, Bad Emstal

Im gesamten Landkreis Fulda ist aufgrund der extremen Wetterbedingungen Distanzunterricht angeordnet. Dennoch bleibt die Option für Schulen in weniger betroffenen Gebieten, wie dem Werra-Meißner-Kreis, Presseunterricht anzubieten, abhängig von der Entscheidung der Schulleitung. Dies gilt auch für die Schulen in Rüsselsheim und Gelnhausen, wo je nach Lage wechselnde Regelungen vereinbart werden.

Flughäfen in Hessen, insbesondere in Frankfurt, spüren die Auswirkungen der schlechten Witterung ebenfalls. Viele Flüge wurden gestrichen oder verspätet, was den Reisenden eindringlich nahegelegt wird, ihre Flugstatus im Voraus zu überprüfen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. fnp.de berichtet, dass von insgesamt 1052 geplanten Flügen 98 annulliert wurden.

Insgesamt zeigt die Situation, dass Eltern aufgefordert sind, die Gefahrenlage selbst einzuschätzen und gegebenenfalls zu entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Wie ffh.de ebenfalls feststellt, bleibt die Möglichkeit, dass Notbetreuungen in einigen Schulen angeboten werden, während die meisten Schulen versuchen, auf die erheblichen Witterungsbedingungen zu reagieren.