Die Stadtwerke Winnenden stehen gegenwärtig im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit, nachdem Martin Leidig, der technischer Geschäftsführer, Anfang Dezember 2025 von seinem Posten abberufen wurde. Laut zvw.de hat Leidig gegen seine Kündigung Klage eingereicht. Dies könnte zu einem Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht führen, während der Aufsichtsrat bereits an der Nachbesetzung des Postens arbeitet.
Die Entscheidung zur Abberufung Leidigs wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung der Gesellschafterversammlung am 4. Dezember getroffen, wie stuttgarter-nachrichten.de berichtet. Jochen Mulfinger wird die technische Leitung vorerst allein übernehmen. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betonte, dass frische Impulse für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens benötigt werden.
Der Hintergrund der Abberufung
Die Stadtwerke Winnenden, die im Eigentum der Stadt Winnenden stehen, beschäftigen etwa 60 Mitarbeitende und versorgen täglich rund 40.000 Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser. Martin Leidig war seit 2022 in der Position tätig und hatte zuvor als Abteilungsleiter für Wasser- und Gasnetz bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall gearbeitet. Seine Verantwortung umfasste unter anderem das Gasnetz, die Wasserversorgung sowie den Ausbau der Wärmenetze. Trotz der Entlassung gibt es von Seiten der Stadtwerke keine detaillierten Informationen zu den Hintergründen, was für eine gewisse Unsicherheit im Unternehmen sorgt.
Erträge aus der Energieversorgung fließen in die lokale Infrastruktur einschließlich der Modernisierung der Bäder. Die Stadtwerke erhoffen sich durch die personelle Neuordnung neue Impulse in den technischen Bereichen. Diese Herausforderungen, die mit einem Wechsel in der Geschäftsführung einhergehen, sind nicht zu unterschätzen. Laut kanzlei-herfurtner.de können rechtliche, organisatorische und strategische Veränderungen auf ein Unternehmen zukommen.
Die Suche nach einem Nachfolger
Der Wechsel in der Geschäftsführung erfordert eine gründliche Planung und Vorbereitung, um Risiken zu minimieren und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für Martin Leidig hat bereits begonnen. Wichtige Punkte in diesem Prozess sind die rechtliche Einhaltung der Vorschriften zur Abberufung, die Bestellung des neuen Geschäftsführers durch die Gesellschafterversammlung sowie die Eintragung im Handelsregister.
Um einen reibungslosen Wechsel zu gestalten, sind klare Kommunikationswege und Transparenz gegenüber Mitarbeitenden sowie externen Partnern unerlässlich. Des Weiteren spielen die Einarbeitung des Nachfolgers und die Anpassung interner Richtlinien eine entscheidende Rolle. Durch sorgfältige Analyse der aktuellen Situation und Definition der Anforderungen können die Stadtwerke Winnenden sicherstellen, dass ihre zukünftige Führung den Herausforderungen gewachsen ist.