In Oppenweiler steht ein spannendes Handballwochenende bevor. Am Samstag um 17:15 Uhr trifft die zweite Mannschaft des HC Oppenweiler/Backnang (HCOB II) in der Handball-Landesliga auf den TV Bittenfeld III. Der HCOB II führt derzeit die Tabelle an, während Bittenfeld III den fünften Platz belegt. Ein direktes Aufstiegsrecht hat der Tabellenführer, während der Zweitplatzierte an Aufstiegsspielen teilnehmen kann. HCOB II hat in den nächsten drei Spielen gegen Kornwestheim II, Stuttgart und Bittenfeld wichtige Aufgaben vor sich, und das Spiel gegen Bittenfeld wird von HCOB-Coach Sebastian Forch als wegweisend eingestuft.
Die personelle Situation beim HCOB II ist jedoch angespannt. Mehrere Spieler sind krank, und die Rückraumspieler Magnus Erb und Maximilian Merkle fallen verletzt aus. Auf der anderen Seite hat Noah Behling vom TV Bittenfeld III mit über zehn Toren pro Spiel die besten Voraussetzungen, um seinem Team zu helfen. Dies könnte eine entscheidende Rolle im bevorstehenden Duell spielen. Am Sonntag um 17 Uhr steht dann das Spiel der dritten Mannschaft des HCOB gegen die SG Schorndorf in der Bezirksoberliga an, gefolgt von den Frauen des HCOB, die ebenfalls am Sonntag um 18 Uhr gegen die HSG Hohenlohe in der Verbandsliga antreten.
Herausforderungen der Frauenmannschaft
Die Frauenmannschaft des HCOB belegt derzeit den siebten Platz, und da drei Teams absteigen, ist die Lage angespannt. Nach einem Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen haben sie etwas Selbstvertrauen tanken können, doch Hohenlohe ist mit 6:0 Punkten im neuen Jahr ebenfalls stark unterwegs und belegt Rang neun. Auch hier hat die Mannschaft mit personellen Ausfällen zu kämpfen: Lenja Schumacher ist verletzt, Rabea Rauh verhindert, und Viktoria Lukács ist krank. Die HCOB-Frauen hoffen auf eine baldige Rückkehr der angeschlagenen Spielerinnen.
Erfolgreicher Aufstieg in die 2. Bundesliga
Ein weiterer Grund zur Freude war der Aufstieg des HC Oppenweiler/Backnang in die 2. Handball-Bundesliga der Männer, den sie am Pfingstwochenende perfekt gemacht haben. Trotz einer Niederlage im Rückspiel gegen Eintracht Hildesheim mit 27:31, sicherte der deutliche Sieg im Hinspiel (35:26) den Aufstieg. Trainer Daniel Brack erwartet eine spannende und anstrengende Saison, insbesondere mit dem bevorstehenden Duell gegen die Wölfe Würzburg, das für beide Teams von großer Bedeutung ist.
Jürgen Müller, der erfahrene Torwart des HCOB, wird seine Karriere beenden. Er kam 2020 von der SG BBM Bietigheim zu Oppenweiler und hat in seinen 20 Jahren im professionellen Handball viele Höhen und Tiefen erlebt. Müller hebt die positive Entwicklung des Vereins und die familiäre Atmosphäre hervor. Die letzte Saison war für Oppenweiler sehr erfolgreich, und die Mannschaft plant, diesen Schwung mit in die 2. Bundesliga zu nehmen.
Der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga ist nicht nur ein großer Schritt für den HCOB, sondern zeigt auch, wie hart der Wettbewerb in dieser Liga ist. Der Aufstiegskampf ist zurzeit aktiv, und mehrere Teams haben die Chance, sich den Aufstieg zu sichern. In der eingleisigen 2. Handball-Bundesliga, die 2011 eingeführt wurde, steigen nur die zwei besten Teams auf, und der Druck auf die Mannschaften ist entsprechend hoch.
Die kommenden Spiele des HCOB II, der Frauenmannschaft sowie der dritten Mannschaft sind wichtig, um die Saison erfolgreich abzuschließen. Die Fans können sich auf spannende Partien freuen und hoffen, dass ihre Teams die Herausforderungen meistern und die Saison mit positiven Ergebnissen beenden.
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