Heute ist der 12.02.2026 und die Region Kernen im Remstal sieht sich mit einer Reihe von Vorfällen konfrontiert, die sowohl die Sicherheit der Bürger als auch die Notwendigkeit zur Wachsamkeit verdeutlichen. Ein schwerer Unfall, versuchte Einbrüche und telefonische Betrugsversuche prägen die Nachrichtenlage in der Gegend. Es ist wichtig, über diese Ereignisse informiert zu sein, um sich und andere schützen zu können.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Mittwoch um 13:40 Uhr auf der Rommelshauser Straße in Richtung Stuttgart. Ein 41-jähriger Skoda-Fahrer konnte nicht rechtzeitig anhalten, als ein 10-jähriges Mädchen auf die Fahrspur trat. Das Mädchen wurde dabei schwer verletzt und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden. Solche tragischen Vorfälle unterstreichen die Bedeutung von Verkehrssicherheit und der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.

Einbruchsversuche und aggressive Übergriffe

In der Nacht zum Mittwoch, um 22 Uhr, wurde in der Tulpenstraße in Kernen/Rommelshausen ein versuchter Einbruch in ein Firmengebäude gemeldet. Unbekannte Täter hebelten eine Tür auf, scheiterten jedoch an einer weiteren. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter 0711 57720.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich um 22:15 Uhr in Winnenden, wo ein 24-jähriger Mann in der Bahnhofstraße eine Frau belästigte. Als die Polizei eintraf, reagierte der Mann aggressiv, beleidigte und bedrohte die Beamten. Er konnte sich nicht ausweisen und wurde zum Polizeirevier gebracht. Seine Weigerung, sich zu kooperieren, führte zu seiner Einlieferung in eine Gewahrsamszelle, und eine Strafanzeige wird folgen.

Die Gefahren von Schockanrufen

Besonders alarmierend sind die Berichte über telefonische Betrugsversuche im Rems-Murr-Kreis. Am Mittwoch wurden mehrere Bürger durch sogenannte „Schockanrufe“ kontaktiert. Die Betrüger gaben vor, dass ein Familienmitglied in einen tödlichen Unfall verwickelt sei, um so Geld oder Wertsachen zu erlangen. Eine Seniorin in der Jägerstraße fiel auf diese Masche herein und verlor mehrere Goldmünzen. Die Täter wurden als etwa 40 Jahre alt, 172 cm groß und mit dunkelbraunen Haaren beschrieben. Die Polizei bittet auch hier um Zeugenhinweise unter 0711 57720.

Schockanrufe sind eine perfide Betrugsmasche, die vor allem ältere Menschen betrifft. Die Betrüger geben sich oft als Verwandte oder Polizeibeamte aus und täuschen Notsituationen vor. Ziel ist es, die Angerufenen zur Übergabe von Geld oder Wertsachen zu bewegen. Typische Szenarien beinhalten etwa einen Verkehrsunfall eines Familienmitglieds oder die Androhung einer Gefängnisstrafe, wobei hier Zeitdruck erzeugt wird, um schnelle Entscheidungen zu erzwingen. Für viele ältere Menschen kann dies eine immense Verunsicherung darstellen.

Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, empfehlen Experten, bei Unsicherheit die Polizei unter der Nummer 110 zu kontaktieren, Rückruftasten nicht zu nutzen und im Falle von Drucksituationen einfach aufzulegen. Es ist ratsam, Angehörige unter bekannten Nummern zu kontaktieren und keine persönlichen oder finanziellen Informationen am Telefon preiszugeben. Auch die Kampagne „Tatort-Telefon – Schockanrufe“ sensibilisiert ältere Menschen und deren Umfeld für diese Betrugsmasche, die Teil des bundesweiten KOK-Projekts „CESA“ ist, das sich mit verschiedenen Betrugsformen auseinandersetzt.

Die Vorfälle in Kernen im Remstal sind nicht nur alarmierend, sondern auch ein Weckruf für alle Bürger, wachsam zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. In einer Zeit, in der Sicherheitsfragen immer relevanter werden, ist es wichtig, informiert zu bleiben und bei verdächtigen Aktivitäten die Behörden zu benachrichtigen. Indem wir uns gegenseitig helfen und aufklären, können wir dazu beitragen, das Risiko von Verbrechen in unserer Gemeinschaft zu verringern.

Weitere Informationen zu den Gefahren von Schockanrufen und Tipps zum Schutz bietet die Polizei. Diese Aufklärung ist essenziell, um die Bürger für die Risiken zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, sich zu schützen.