Schüler*innen der Klassen 6 bis 9 der Pestalozzischule in Stuttgart konnten in der letzten Januarwoche einen unvergesslichen Aufenthalt im Skischullandheim in Tschagguns, Österreich, erleben. Am Samstag, dem 17. Januar 2026, startete die Gruppe um 8:30 Uhr mit einem Bus, der mit Lebensmitteln für insgesamt 31 Personen beladen war. Die Ankunft in Österreich war für alle Aufregend, denn dort wurden zunächst Skier und Skischuhe ausgeliehen, bevor die Schüler*innen ihre Zimmer bezogen.

Für viele der Teilnehmer war es das erste Mal auf Skiern. Trotzdem meisterten sie die Pisten mit Bravour und Freude bis zum Ende der Skiwoche. Der Aufenthalt war jedoch nicht nur von sportlichen Aktivitäten geprägt. Neben dem Skifahren bot die Unterkunft auch viele Freizeitmöglichkeiten. Abends fanden spannende Spiele, eine Fackelwanderung sowie eine Abschlussparty statt, die für zusätzlichen Spaß sorgten. Besonders hervorzuheben ist, dass die Küchendienste mit selbstgekochtem Essen belohnt wurden.

Ein perfektes Skiabenteuer

Die Skifreizeit dauerte insgesamt 8,5 Tage und beinhaltete 7 Übernachtungen mit Vollpension. Laut klassenfahrten-kluehspies.de standen den Schüler*innen 6 Skitage auf den österreichischen Pisten zur Verfügung. Diese Zeitspanne gilt als ideal, um eine Balance zwischen aktiven Tagen und entspannten Momenten in der Natur zu finden. Die günstige Lage der Unterkunft ermöglicht es, die Talstation entweder zu Fuß oder mit einem Skibus zu erreichen. Von dort aus starten Gondelfahrten in das beeindruckende Skigebiet.

Auch bei verschiedenen Wetterbedingungen, sei es Sonnenschein oder Neuschnee, bleibt der Spaß nicht aus. Nach dem Skifahren warten gemütliche Hütten und heiße Getränke auf die erschöpften Sportler. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten am Nachmittag, wie Kartenspiele und Gruppenaktivitäten, runden das Programm ab. Eine traditionelle Skitaufe war speziell für die Anfänger ein sensationelles Erlebnis. Am letzten Tag äußerten viele Schüler*innen den Wunsch, im nächsten Jahr erneut mitzufahren.

Wintertourismus in Österreich

Der Wintertourismus in Österreich hat sich in den letzten Jahren wieder erholt, insbesondere nach der Corona-Pandemie. In der Saison 2022/2023 konnte ein Umsatz von rund 13,3 Milliarden Euro erzielt werden, und die Anzahl der Gäste stieg auf etwa 20 Millionen. Wie statista.com berichtet, ist die Übernachtungsquote von 26,8 % auf 35,6 % gestiegen. Die Wintersaison, die in der Regel von November bis April dauert, umfasst nicht nur Skifahren und Snowboarden, sondern erfreut sich auch an Städtereisen und Wellnessaufenthalten.

Ein wichtiger Aspekt für die Österreicher beim Wintersporturlaub ist gutes Essen, was von 92 % der Befragten als entscheidend erachtet wird, gefolgt von frischer Luft (91 %) und der Verpflegung im Hotel (88 %). Die Sehnsucht nach einem erfüllenden Urlaub in den Bergen ist nach der Pandemie wieder stark gewachsen.

Die Rückfahrt der Gruppe aus Stuttgart fand am 23. Januar 2026 um 11:00 Uhr statt. Die eindrucksvollen Erlebnisse und der unvergessliche Zusammenhalt innerhalb der Gruppe werden noch lange nachwirken.