Am Montagabend, dem 3. Februar 2026, geriet ein Porsche in Ostfildern (Kreis Esslingen) in Brand. Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr am Schwertleswiesenweg, wo Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass das Feuer im Motorraum des Fahrzeugs ausgebrochen war. Laut den Berichten von Stuttgarter Nachrichten und Esslinger Zeitung war die Front des Porsche Cayenne durch die Flammen erheblich beschädigt worden. Nach einer zügigen Brandbekämpfung durch die Feuerwehr musste das Fahrzeug nach den Löscharbeiten abgeschleppt werden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten bei dem Vorfall, aber die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unbekannt.
Hintergrundinformationen zur Brandgefahr
Das Thema Brandgefahr bei Elektroautos ist besonders relevant, da die Anzahl solcher Fahrzeuge im Straßenverkehr steigt. Porsche hat vor diesem Hintergrund bereits am Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen eine eigene Werksfeuerwehr eingerichtet, um den speziellen Herausforderungen beim Umgang mit brennenden E-Autos gerecht zu werden. Wie bw24 berichtet, geschah dies in Reaktion auf einen Vorfall im vergangenen Jahr, bei dem ein Akku-Brand in Bietigheim-Bissingen einen Großeinsatz der Feuerwehr erforderte.
Porsche hatte zuvor auf die Stuttgarter Berufsfeuerwehr vertraut, sieht jedoch die Notwendigkeit, bei Alarmen innerhalb von weniger als fünf Minuten am Standort eingreifen zu können. Daher arbeiten seit vergangenem Jahr 35 Feuerwehrleute in der neuen Werksfeuerwehr. Der Fuhrpark besteht momentan aus einem Porsche Cayenne Coupé und einem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug.
Die Werkfeuerwehr ist nicht nur für Brände zuständig, sondern auch für medizinische Notfälle und Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Porsche bietet zusätzlich Fortbildungen für öffentliche Feuerwehren an und tauscht regelmäßig Informationen zum Thema Brandschutz aus, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.