In der Nacht zum Sonntag, dem 7. Februar 2026, wurden im Club am Rotebühlplatz in Stuttgart-Mitte mehrere Personen verletzt. Die Polizei geht von einem möglichen Vorfall mit K.-o.-Tropfen aus. Mindestens sieben Besucher des Clubs klagten über Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Kreislaufprobleme und Erinnerungslücken. Einige der Betroffenen mussten medizinisch versorgt werden, während die Ermittlungen noch laufen, um zu klären, ob tatsächlich K.-o.-Tropfen oder andere Substanzen im Spiel waren. Ergebnisse von Blutuntersuchungen und Urinproben stehen noch aus, und die betroffenen Personen sind aufgefordert, sich zu melden, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die genauen Umstände des Vorfalls im Club. Es ist bekannt, dass K.-o.-Tropfen häufig heimlich in Getränke oder Speisen gemischt werden, um die Betroffenen zu betäuben und ihnen einen Blackout zu verursachen. Dies kann dazu führen, dass Täter leichter Opfer bestehlen oder sexuell missbrauchen können. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung und hat das Polizeirevier 1 in der Theodor-Heuss-Straße als Anlaufstelle benannt. Interessierte Zeugen können sich telefonisch unter +4971189903100 melden, um ihre Beobachtungen zu teilen, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten.
Aufklärung und Prävention
Der Vorfall hat erneute Diskussionen über den Umgang mit K.-o.-Tropfen und die Prävention solcher Taten ausgelöst. Der WEISSE RING, eine Organisation, die sich für die Aufklärung über Opferhilfe einsetzt, warnt vor den Gefahren von K.-o.-Mitteln. Viele Menschen, die Opfer solcher Taten werden, schämen sich und suchen die Schuld oft bei sich selbst, jedoch liegt die Verantwortung ausschließlich beim Täter. Die Kampagne des WEISSEN RINGS, unterstützt von Schauspieler Tom Wlaschiha, zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Gefahren von K.-o.-Tropfen zu schärfen und präventive Maßnahmen zu fördern. Weitere Informationen zur Sensibilisierung sind auf ihren Plattformen auf Facebook und YouTube zu finden.
Die Ermittlungen im Stuttgarter Club stehen noch am Anfang, und die Polizei appelliert an alle, wachsam zu sein und auf ihre Umgebung zu achten. Vorfälle wie diese verdeutlichen die Notwendigkeit einer verstärkten Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die Risiken, die K.-o.-Tropfen mit sich bringen. Solche Präventionsmaßnahmen sind entscheidend, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Für weitere Informationen zu diesem Vorfall und zur Kampagne gegen K.-o.-Tropfen besuchen Sie bitte die Seiten der Stuttgarter Nachrichten, Presseportal und WEISSE RING.