Der TSV 1860 München hat am 9. Februar 2026 in einem spannenden Duell gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart mit 1:2 verloren. Dies war die erste Niederlage für die Löwen im neuen Jahr, gleichzeitig war es aber auch bereits das fünfte Spiel in Folge, in dem die Mannschaft ohne Sieg blieb. Trainer Markus Kauczinski zog nach dieser Partie Konsequenzen und stellte klar, dass der Aufstieg in der aktuellen Saison kein Thema mehr sei, da sein Team auf den 9. Platz abgerutscht ist und nun acht Punkte hinter dem Relegationsplatz liegt.Merkur berichtet.
Im Spielverlauf führten die Stuttgarter bereits in der ersten Halbzeit mit 2:0 durch Tore von Darvich in der 20. Minute und Diehl in der 26. Minute. TSV 1860 fand zwar in der 85. Minute durch einen Treffer von Sigurd Haugen zurück ins Spiel, konnte jedoch den Rückstand nicht mehr aufholen. Besonders kritisch wurde die Abwehrleistung der Löwen gesehen, da die Gegentore als „viel zu billig“ bezeichnet wurden.Liga3 online merken an.
Schiedsrichterentscheidungen sorgen für Unmut
Kauczinski äußerte sich nach dem Spiel verbittert über die Schiedsrichterentscheidungen. Ein nicht gegebener Elfmeter in der 86. Minute sorgte für besonders viel Diskussion. Der Trainer betonte, dass die Löwen in dieser Saison am häufigsten von Fehlentscheidungen betroffen seien und kritisierte zudem die kurze Nachspielzeit von nur sechs Minuten. Kapitän Thore Jacobsen lobte zwar die verbesserte Leistung nach der Halbzeit, fand jedoch deutliche Worte zur Reaktion seiner Mannschaft nach dem ersten Gegentor, die er als unreif bezeichnete.
Die Defensivleistung wirft Fragen auf, besonders im Hinblick auf die nächste Herausforderung für die Löwen. In der kommenden Woche steht ein wichtiges Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse an, das für die Mannschaft von entscheidender Bedeutung sein könnte. Allerdings müssen sie dieses ohne die gesperrten Spieler Kevin Volland und Florian Niederlechner bestreiten, die beide ihre fünfte Gelbe Karte gesehen haben.
Blick in die Zukunft der Löwen
Für den TSV 1860 steht jetzt nicht nur das nächste Spiel an, sondern auch die dringende Notwendigkeit, aus der aktuellen Negativspirale auszubrechen. Nach der bitteren Niederlage gegen Stuttgart II ist das Heimspiel gegen Rostock als Schicksalsspiel anzusehen. Die Frage, ob die Löwen die Wende schaffen können, bleibt im Raum stehen und das Team wird alles daran setzen müssen, um die Zweifel der Fans auszuräumen und die nächsten Punkte zu sichern.