Am 4. Juli 2025 wurde das Achtelfinale der Deutschen Tischtennismeisterschaft 2025/26 ausgelost, und Titelverteidiger TTF Liebherr Ochsenhausen trifft dabei auf den SV Werder Bremen. Die Ochsenhäuser haben nicht nur den Anspruch, den ersten Schritt in Richtung Final Four zu machen, sondern können auch auf eine erfolgreiche vergangene Saison zurückblicken. Im Januar 2025 gewann das Team den Deutschen Tischtennis-Pokal zum fünften Mal, was ihre Position als eines der erfolgreichsten Teams in der Pokalgeschichte unterstreicht.
In der aktuellen Runde stehen den Ochsenhäusern im Weg auch weitere spannende Duelle. Borussia Düsseldorf spielt gegen den TSV Bad Königshofen. Düsseldorf hat sich in der letzten Zeit mit den Spielern Kanak Jha und Li Yongyin verstärkt, während Bad Königshofen Andre Bertelsmeier und Daniel Habesohn verpflichtet hat. Auch die Paarungen zwischen dem 1. FC Saarbrücken TT und Borussia Dortmund sowie dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gegen ASC Grünwettersbach versprechen hohen Spannungsfaktor.
Weitere Paarungen und Vorschau
Zusätzlich werden zwei Sieger der Vorrunden-Gruppen auf den TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg und den TTC Zugbrücke Grenzau treffen. Diese Konstellation garantiert, dass mindestens ein Team aus der zweiten oder dritten Bundesliga im Viertelfinale vertreten sein wird. Die zeitgenaue Ansetzung der Partien erfolgt in den kommenden Wochen. Alle Spiele ab dem Achtelfinale werden live und exklusiv bei Dyn übertragen.
Die Vorrunden wurden bereits wie folgt aufgeteilt:
| Gruppe | Mannschaften |
|---|---|
| 1 | SV Union Velbert II, TuS Celle 92, TTC indeland Jülich, Oldenburger TB |
| 2 | SV Union Velbert, 1. FC Köln, TTC Altena, TTC Lampertheim |
| 3 | TTC SR Hohenstein-Ernstthal, Fortuna Passau, ASC Grünwettersbach II, 1. FSV Mainz 05 |
| 4 | TV 1879 Hilpoltstein, TSV Windsbach, 1. FC Saarbrücken-TT II, TTC immoXone Bietigheim-Bissingen (TTBL) |
Erfolgreiche Vergangenheit für Ochsenhausen
TTF Liebherr Ochsenhausen kann auf eine beeindruckende Bilanz im Liebherr Pokal-Final Four zurückblicken. So haben sie den Titel bereits in den Jahren 2002, 2003, 2004, 2019 und 2025 gewonnen und sind damit das zweiterfolgreichste Team in der Pokalgeschichte hinter Borussia Düsseldorf. Die letzten Spiele fanden in der ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm statt, wo 4.500 Zuschauer die spannenden Begegnungen verfolgten. Positives Medienecho und Übertragungen durch verschiedene Sender, darunter auch eine Zusammenfassung in der Sportschau der ARD, sorgten für zusätzlichen Aufschwung.
TTF Ochsenhausen zeigte sich in der letzten Saison vor allem in den entscheidenden Momenten stark. Hugo Calderano, der Spitzenspieler des Teams, erzielte zwei Punkte im Finale gegen den 1. FC Saarbrücken und gewann gegen Darko Jorgic sowie Patrick Franziska ohne Satzverlust. Geschäftsführer Nico Stehle von der TTBL bezeichnete das Liebherr Pokal-Final Four als ein etabliertes Highlight-Event.