Am 17. Februar 2026 wurden in Stuttgart, genauer gesagt in den Stadtteilen Plieningen und Vaihingen, zwei mobile Radarkontrollen installiert. Diese Maßnahme ist Teil der fortlaufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu reduzieren, die als häufigste Unfallursache gelten. Die Standorte der Radarfallen können sich jedoch aufgrund der sich ändernden Gefahrenlage im Straßenverkehr jederzeit ändern. Am besagten Tag wurden die Blitzer um 16:48 Uhr an der Plieninger Straße (PLZ 70567) mit einem Tempolimit von 60 km/h sowie um 13:53 Uhr an der Rottweiler Straße (PLZ 70563) in Vaihingen mit einem Tempolimit von 50 km/h gemeldet (Source 1).

Die mobile Radarfalle nutzt den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsmessung, was bedeutet, dass sie elektromagnetische Wellen aussendet, die von Fahrzeugen zurückgeworfen werden. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. Diese Kontrollen sind nicht neu; bereits seit 1959 gibt es in Deutschland Radarkontrollen, um die Höchstgeschwindigkeit zu überwachen und das Fahrverhalten zu verbessern. Die Bußgelder, die bei Verstößen verhängt werden, fließen häufig in die kommunalen Haushalte und können auch Punkte in Flensburg oder Fahrverbote nach sich ziehen (Source 2).

Die Bedeutung von Radarkontrollen

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur ein Verkehrsverstoß, sie können auch fatale Folgen haben. Die regelmäßige Auswertung der Radarfallen durch Polizei und regionale Ordnungsbehörden dient der Sicherheit im Straßenverkehr. Die gesammelten Daten helfen, Unfallursachen zu identifizieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Die Statistik zur Verkehrssicherheit ist entscheidend, um die Strukturen des Unfallgeschehens zu verstehen und die Verkehrspolitik entsprechend zu gestalten (Source 3).

In der aktuellen Diskussion um Verkehrssicherheit wird auch die Rolle der mobilen Radarkontrollen immer wieder beleuchtet. Diese sind transportabel und ermöglichen zeitlich begrenzte Kontrollen, was sie besonders flexibel macht. Während stationäre Radarfalle an Unfallschwerpunkten installiert werden, kann die mobile Variante schnell dort eingesetzt werden, wo es notwendig ist. Die Toleranzabzüge, die bei der Geschwindigkeitsmessung Anwendung finden, sind ebenfalls ein wichtiger Punkt. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, bei höheren Geschwindigkeiten 3 Prozent des gemessenen Werts, was in der Praxis oft unerwartete Konsequenzen für die Fahrer hat (Source 2).

Abschließend lässt sich sagen, dass die Radarkontrollen in Stuttgart ein klarer Schritt in Richtung einer sichereren Verkehrsinfrastruktur sind. Mit der stetigen Anpassung der Standorte und den modernen Technologien wird versucht, die häufigsten Unfallursachen zu bekämpfen und das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu verbessern.