Heute ist der 12.02.2026 und in Stuttgart, genauer gesagt in Birkach, sind mobile Radarkontrollen angekündigt. Diese Kontrollen sind nicht nur zur Überwachung der Geschwindigkeit gedacht, sondern auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Fahrradfahrer. Ein Blitzerstandort ist die Charlottenstraße in Stuttgart-Mitte, nahe dem Rathaus, wo die erlaubte Geschwindigkeit bei 40 km/h liegt. Allerdings ist der genaue Standort des Blitzers bisher noch nicht offiziell bestätigt. Wer hier zu schnell unterwegs ist, sollte sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein.

Bei Geschwindigkeitsmessungen gilt eine Toleranz, die bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h einen Abzug von 3 km/h beträgt. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h liegt der übliche Abzug bei 3 Prozent. Einige Blitzertypen können sogar einen höheren Abzug haben. Es ist wichtig, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, um nicht nur Geldbußen, sondern auch Punkte in Flensburg und möglicherweise Fahrverbote zu riskieren. Die Sicherheitsmaßnahmen zielen darauf ab, sowohl Autofahrer als auch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Bußgelder und Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sind gestaffelt. Wer beispielsweise zwischen 1 und 10 km/h zu schnell fährt, muss mit einem Bußgeld von 30 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Überschreitungen von 21 bis 25 km/h steigt das Bußgeld auf 115 Euro, und ab 31 km/h sind es bereits 260 Euro sowie 2 Punkte. Bei einer Überschreitung von mehr als 70 km/h drohen sogar 800 Euro Bußgeld und 2 Punkte, zusätzlich zu einem Fahrverbot von 3 Monaten. Auch eine zweite Übertretung von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres kann zu einem Fahrverbot von einem Monat führen.

Das Ganze wird nicht einfacher, wenn man bedenkt, dass die Polizei sowohl mobile als auch stationäre Radarfallen nutzt, um die Verkehrskontrollen durchzuführen. Diese Radarblitzer arbeiten nach dem Doppler-Effekt, indem sie elektromagnetische Wellen verwenden, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu messen. Allerdings können Messungen anfechtbar sein, wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt sind. Fehlerquellen wie falsche Kalibrierung oder unzureichende Schulung des Personals können die Genauigkeit der Messungen beeinflussen.

Verhaltenstipps zur Vermeidung von Geschwindigkeitsüberschreitungen

Um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu vermeiden, ist es ratsam, besonders aufmerksam auf den Tacho zu achten. Die Nutzung eines Tempomats kann auch helfen, die Geschwindigkeit konstant zu halten. Ein vorausschauendes Fahren und das Bewusstsein für Geschwindigkeitsbegrenzungen sind entscheidend, um nicht in die Kostenfalle zu tappen. Stress im Straßenverkehr sollte ebenfalls vermieden werden, da er oft zu unüberlegtem Fahren führt.

Insgesamt ist der Umgang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen ein ernstes Thema, das nicht nur rechtliche Konsequenzen hat, sondern auch das Unfallrisiko erhöht. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Sanktionen rechnen, die von Geldbußen über Punkte im Fahreignungsregister bis hin zu Fahrverboten reichen können. Für Fahranfänger in der Probezeit können sogar geringfügige Verstöße weitreichende Folgen haben, einschließlich der Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den entsprechenden Bußgeldkatalogen [hier](jusora.de) und [hier](sos-verkehrsrecht.de). Bleiben Sie also aufmerksam und sicher auf den Straßen von Stuttgart!